Toller 12. Platz für unsere Tischtennis-Mädchen


Eine gewaltige Leistung zeigten die Tischtennis-Mädchen des Schulzentrums Dömitz beim diesjährigen Bundesfinale des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“. Als jüngste Truppe in der Wettkampfklasse III erkämpften sie sich am Ende einen achtbaren 12. Platz in der Bundesrepublik und machen damit die Tischtennis-Hochburg an der Elbe ganz besonders stolz. „Ihr habt unsere Erwartungen voll übertroffen. Das habt ihr echt toll gemacht“, zeigte sich Trainerin und Sportlehrerin Sylvia Wilkens begeistert.

Die große Sporthalle bot eine beeindruckende Kulisse für die Tischtennis-Asse.

Die sieben Mädchen konnten das Erlebte auch nach ihrer Rückkehr nach Dömitz kaum fassen. Zum ersten Mal nahmen sie an einem solch großen Turnier teil. „Als wir in die riesige Halle gekommen sind, waren wir erstmal sprachlos“, erinnerte sich Steffi Weiß, „da hat man sich ganz klein gefühlt.“ Die Stimmung passte auch zu den ersten Turniergegnern, die ihre Teamkollegin Lilian Schröder als richtig gut in Erinnerung hat. „Da war man schon deprimiert. Wir haben zwar unser bestes gegeben, aber trotzdem klar verloren.“ Mehr als ein oder zwei Sätze waren für die Dömitzer nicht drin und doch haben sie sich immer weiter getragen. „Die Mitspieler haben sich immer wieder gegenseitig Mut gemacht, das war toll“, beschreibt Steffi den großen Teamgeist. Der zahlte sich später aus, denn in der Platzierungsrunde warteten machbare Gegner und damit Erfolge für die jungen Mecklenburgerinnen. Und ihr Ziel, nicht Letzter zu werden, haben sie erreicht. Stattdessen ließen sie Teams aus Wanzleben (Sachsen-Anhalt), Bremen, Berlin und Ulm (Baden-Württemberg) hinter sich.

„Wir wissen jetzt, wo wir stehen“, resümierte Siebtklässlerin Carla Lochow und in den Augen der Mädchen blitzt Kampfgeist, im nächsten Jahr nochmals anzugreifen. „Vieles kommt mit Erfahrung und da hilft nur trainieren, trainieren“, weiß die Schülerin, die wie ihre Teamkameradinnen für den Dömitzer SV aufläuft. „Man hat eine Menge dazu gelernt“, fasst es Steffi zusammen, denn vor allem im Bereich der Technik gab es bei den Spitzenteams einiges zum Abgucken.

Das Erlebnis, einmal bei einem deutschlandweiten Turnier dabei zu sein, die Hauptstadt auf kleinen Ausflügen zu erkunden und dann auch noch erfolgreich zu sein, bleibt den Mädchen gewiss noch lange in Erinnerung. „Ich würde es jederzeit wieder machen“, ist sich Lilian sicher. (ttr)

Neben dem sportlichen Teil hatten die Dömitzerinnen auch Freizeit in Berlin. | Fotos: privat

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