Stylische Sitzgelegenheiten gesponsort


Kürzlich erhielt das Haus 1 des Schulzentrums Dömitz neue Sitzgelegenheiten für das Foyer. Diese stylischen Tonnen wurden vom Autohaus Giemsch in Grabow gesponsert. Hannes Giemsch (hinten), Geschäftsführer des Autohauses, überreichte sie. Sie wurden gleich eingeweiht, denn er hatte auch noch Grabower Küsschen im Gepäck, die dann sofort vernascht wurden. Die Schüler nutzen die Tonnen gerne in der Mittagspause oder in Freistunden, um Smalltalk zu halten, Snacks zu essen oder sich von dem anstrengenden Unterricht zu erholen. | Team Schuljahr in Wort und Bild

Die „andere Art des Theaters“


Ein besonderes Theatererlebnis gab es unlängst für die Neuntklässler des Schulzentrums Dömitz. Statt eines fertigen Stücks nahmen die Darsteller des Theaters „Requisit“ aus Wiesbaden die Reuteraner mit in eine rasante Improvisationsschau.

„Mir gefiel diese andere Art des Theaters“, fasste Schülerin Lilian Schröder anschließend die Stimmung ihrer Klasse in Worte und hob besonders heraus, „dass wir das Geschehen selber mit beeinflussen konnten.“ In großartiger Weise gelang es Requisit-Chefin Nora Staeger, in kurzer Zeit einen Draht zu den Jugendlichen zu finden und Neugier zu wecken. „Die Interaktion mit dem Publikum war echt toll“, lobte Schülerin Mena Witt.

Das Improvisationskarussell drehte sich immer schneller. Aus von Schülern zugerufenen Begriffen wurden Szenen erdacht, die die fünf Schauspieler sofort auf die Bühne brachten. „Wie die Darsteller ihre Emotionen gezeigt haben, war sehr ausdrucksstark und man konnte selbst, wenn sie nichts gesagt haben, alles nachvollziehen“, zeigte sich Lilian beeindruckt.

Nach dem Theaterstück zogen sich die Schauspieler mit jeweils einer Schülergruppe in Klassenräume zurück. Das besondere: Bis auf Staeger besteht das gesamte Team aus ehemaligen Suchtmittelabhängigen. „Die Gespräche waren informativ und sehr tiefgründig“, bestätigte Mena und Lilian ergänzt, was ihr in Erinnerung geblieben ist, „sie hat gesagt: ‚ich habe nach den 25 Jahren erst mit meinem Leben begonnen.’“ Das macht nachdenklich und tatsächlich kehrten die Reuteraner mit ernsten Mienen aus den Gesprächsrunden zurück. Die Offenheit der ehemaligen Abhängigen hatte ihnen imponiert, ihre Ehrlichkeit, sowie ihr langer Weg durch und aus der Sucht heraus bisweilen schockiert. Berührend war es auf jeden Fall. (ttr)

Die Mitglieder des Theater- und Suchtprojekts „Requisit“ um Nora Staeger (2. v. unten) fanden einen ganz besonderen Zugang zu den Dömitzer Schülern. | Foto: Tilman Treue

Sammler sind wieder unterwegs


Zum Volkstrauertag wird in Dömitz auch in diesem Jahr zu einer kleinen Gedenkveranstaltung eingeladen. Beginn ist am Freitag, 15. November, um 11.30 Uhr auf der Kriegsgräberstätte des Friedhofs in Dömitz. Für die Umrahmung und Gestaltung der Gedenkveranstaltung zeichnet traditionell der Kurs „Regionalgeschichte“ des Schulzentrums unter Leitung von Katrin Herrmann verantwortlich, der auch diesjahr herzlich dazu einlädt.

Die Schüler teilen außerdem mit, dass in den kommenden Wochen wieder die Sammler in den Ortschaften unterwegs sind. „Wir danken schon jetzt für jede Spende, die den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge bei seiner Arbeit unterstützen.“

Tag der Berufsfindung am 14. September


Zum Tag der Berufsfindung lädt das Schulzentrum Dömitz am Sonnabend, dem 14. September, in der Zeit von 9 bis 12 Uhr ein. Mehr als 40 Aussteller erwartet die Schule in diesem Jahr. Darunter sind erneut zahlreiche Ausbildungsbetriebe aus der Region, eine ganze Reihe von Institutionen und Bildungseinrichtungen, sowie Krankenhäuser und öffentliche Verwaltungen. „Für die zukünftigen Abiturienten konnten wir auch wieder sechs Hochschulen als Aussteller gewinnen“, freute sich Gudrun Zöhner, didaktische Leiterin am Schulzentrum.

Da die Sporthalle am Elbeweg derzeit wegen der Bauarbeiten nicht nutzbar ist, findet der mittlerweile 13. Tag der Berufsfindung diesmal auf dem Gelände der Firma SME im Grünen Weg statt. Das Anliegen bleibt jedoch dasselbe: Die Jugendlichen der Region mit potenziellen Ausbildungsbetrieben oder Studienorten in Kontakt zu bringen. Und die Erfahrung zeigt, dass dieser Austausch für beide Seiten hervorragende Möglichkeiten bietet. (ttr)

Die Fachhoschule Güstrow wird auch in diesem Jahr wieder mit dabei sein. | Fotos: T. Treue

Schulanmeldung für 1. Klasse (Schuljahr 2020/2021)


Alle Kinder, die bis zum 30. Juni 2020 sechs Jahre alt werden, sind laut Schulgesetz für Mecklenburg-Vorpommern schulpflichtig.

Die Eltern dieser Kinder werden gebeten, zu folgenden Zeiten ihr Kind persönlich in der Grundschule des Gymnasialen Schulzentrums Dömitz im Raum 117 anzumelden:

Montag, 30. September 2019: 13.30 bis 15 Uhr
Dienstag, 1. Oktober: 13.30 bis 15 Uhr
Mittwoch, 2. Oktober: 13.30 Uhr bis 16 Uhr 

Bitte die Geburtsurkunde mitbringen!

Kinder, die für das Schuljahr 2019/2020 zurückgestellt wurden, müssen erneut angemeldet werden. 

Auf Antrag der Erziehungsberechtigten können auch Kinder, die bis zum 30. Juni 2021 das sechste Lebensjahr vollendet haben, vorzeitig eingeschult werden.

Silke Nowe
Bildungsgangleiterin Grundschule

Erinnerungen an die „Friedliche Revolution“


Zwölf lebensgroße Aufsteller zogen im Schulzentrum Dömitz kürzlich die Augen auf sich.

Mit mehr als hundert Fotos zeichnete eine Wanderausstellung die Zeit der „friedlichen Revolution im Norden“ nach und war damit vor allem für die älteren Schüler eine passende Ergänzung zum Unterrichtsstoff. Burkhard Bley, Stellvertreter der Landesbeauftragten MV für die Aufarbeitung der SED-Diktatur, war sogar eigens zur Eröffnung an die Elbe gekommen und damit in eine Region, in der die Trennung der beiden deutschen Staaten für die Bewohner alltäglich vor Augen lag.

Liesbeth Duwe (links) und Charlene Pilarski gestalteten zwei Aufsteller mit Fotos von den Dömitzer Grenzanlagen. | Fotos: Denise Hirte

Die Bilder daran sind fast vergessen, für heutige Jugendliche ohnehin Geschichte weit vor ihrer Geburt. Daher machten sich die beiden Zehntklässlerinnen Charlene Pilarski und Liesbeth Duwe daran, dieses Kapitel regionaler Geschichte für ihre Mitschüler aufzubereiten. Ihre beiden Schautafeln unter dem Thema „Die Dömitzer Grenzanlagen zwischen 1961 und 1992“ bereicherten die Wanderausstellung und stellten zugleich einen wichtigen lokalen Bezug her. „Was? So das mal hier aus?“, fragten so manche Schüler, als sie die Gegenüberstellungen der historischen Bilder mit den heutigen Plätzen verglichen und auf einmal erlebten, dass Geschichte eben nichts Fernes ist, sondern auch direkt vor der Tür passiert. (ttr)

Schulzentrum erneut bei Volksbund-Sammlung vorn


Die jährliche Auszeichnungsveranstaltung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Schwerin hat für das Gymnasiale Schulzentrum Dömitz eine gewisse Tradition. Erneut wurden die Reuteraner kürzlich als beste Schule geehrt.Bei der Haus- und Straßensammlung 2018 brachten sie es auf stolze 1254,70 Euro, die für die Pflege und den Erhalt von Kriegsgräbern, und damit wichtigen Gedenkorten, eingesetzt werden.

Das jährlich gute Abschneiden ist natürlich kein Selbstläufer, weiß auch Geschichtslehrerin Katrin Herrmann, die das Projekt mit viel Herzblut betreut. Jahr für Jahr spricht sie Schüler an, ob sie nicht in den Dörfern rund um Dömitz von Haus zu Haus gehen und um Spenden bitten wollen. 17 sagten im vergangenen Herbst zu und ohne sie wäre der neuerliche Erfolg sicherlich nicht möglich gewesen. „Ein großes Dankeschön an die Sammler, aber auch an die Menschen in der Region, die die Aktion mit ihren Spenden wieder großzügig unterstützt haben“, betonte die Lehrerin am Rande der Auszeichnungsveranstaltung in der Orangerie des Schweriner Schlosses.

Dorthin entsandte die Schule vier Vertreterinnen, darunter mit Magdalena Messner und Lara Nowak das erfolgreichste Sammlerpaar, das allein mehr als 200 Euro zum Ergebnis beitrug. Zurück in Dömitz bekommen dann alle, die sich beteiligten hatten, eine Urkunde und die Ehrennadel des Volksbundes in Bronze. Die Schule erhielt zudem für den wiederholten ersten Platz unter den sammelnden Schulen die Volksbundfliese. (ttr)

Michelle Hofmann, Lara Nowak, Magdalena Messner und Louisa Lohde vertraten das Schulzentrum Dömitz bei der Auszeichnungsveranstaltung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge in Schwerin. Ein Erinnerungsfoto machten sie anschließend vor der Silhouette der Landeshauptstadt. | Foto: Schulzentrum

Bildungsministerin zu Besuch in Dömitz


Im Rahmen eines Projektes für mehr Bürgernähe der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern besuchte unsere Bildungsministerin, Birgit Hesse, am 28. März unser Schulzentrum und mit ihr viele hochrangige Vertreter des Ministeriums und des Instituts für Qualitätsentwicklung Mecklenburg-Vorpommern.

Bildungsministerin Birgit Hesse (Mitte) im Gespräch mit interessierten Bürgern. | Fotos: Schulzentrum

Nach einer kurzen Vorstellungsphase, in der der stellvertretende Landrat, die Schulleiterin und abschließend die Ministerin die Begrüßung der rund 70 anwesenden Gäste vornahmen, den Rahmen und den Ablauf der Veranstaltung absteckten, ging es umgehend in die Diskussionsrunden.

In den jeweiligen Tischrunden standen kompetente Gesprächspartner zur Verfügung.

An jedem Tisch waren kompetente Ministeriumsmitarbeiter zugegen, die als Diskussionsleiter den Anmerkungen, den Fragen und den Kritiken offen gegenüberstanden und diese versuchten möglichst zufriedenstellend zu beantworten. Viertelstündig wechselte die Ministerin die Diskussionsrunde, um allen interessierten und engagierten Teilnehmern des Abends ein offenes Ohr zu schenken. 

In den veranschlagten zwei Stunden, die das Bürgerforum gehen sollte, wurden Themen in einer offenen und freundlichen Atmosphäre zur Lehrerbildung, zum Thema der Inklusion, zur Schulentwicklung und Digitalisierung problematisierend aufgenommen, thematisiert und anschließend diskutiert. In vielerlei Hinsicht konnte man als Teilnehmer Einblicke in Felder gewinnen, die einem zumeist verschlossen bleiben oder verschlossen erscheinen.

So bleibt abschließend festzuhalten, dass dies eine gute Möglichkeit darstellte, sich zu informieren und seine Bedenken und Fragen zu äußern. Ob Anregungen des Abends umgesetzt werden, bleibt abzuwarten. Alles in Allem war es ein gelungener Abend und nicht zuletzt durch die gute Vorbereitung und Herrichtung der Aula durch die Kollegen, Schülern oder durch das Team vom Klanglabor. (mgö)

Bürgerdialog vor Ort. Für das Thema „gute Schule“ wurde Dömitz ausgesucht.

Tischtennis-Mädchen auf Platz 2 im Land


Große Ziele hatten sie sich gesetzt: Paula, Carla, Leni, Luisa, Charleen, Lilian und Steffi vom Gymnasialen Schulzentrum Dömitz wollten Sieger beim Landesfinale der Schulen in der Sportart Tischtennis werden. Vorbereitet waren die sieben. Ein Jahr hatten sie fleißig, fast dreimal die Woche trainiert, alle sind Nachwuchsspielerinnen im Dömitzer Sportverein. Am 6. März machten sich die Mädchen und ihre Trainer auf den Weg nach Rostock. Die Nervosität war allen anzumerken.

Gegner Nummer eins, die Spielerinnen aus Wismar. Einige kannten sie schon aus Wettkämpfen auf Bezirksebene. Alle gaben gleich Vollgas und so stand es schnell fest, wir werden dieses Match gewinnen. Mit sechs Punkten machten wir den Sieg perfekt. Nun hatten wir eine Runde Pause und konnten unseren stärksten Konkurrenten Anklam beobachten. Das würde sehr schwer werden, erkannten alle sofort.

Dann kam der Moment, Anklam gegen Dömitz. Schon sehr schnell zeichnete sich ab, dass uns Erfahrungen im Wettkampf fehlte. Trotz gewonnener Sätze konnten wir die Spiele nicht für uns entscheiden. 1:6 wurde dieses Spiel eindeutig zugunsten von Anklam abgegeben. Ein wenig geknickt nahmen unsere Spielerinnen die Silbermedaille entgegen. 

Für alle stand fest: Nächstes Jahr sind wir wieder dabei und dann wollen wir siegen! (swi)

Schüler tun etwas für das Umfeld


Mit reichlich Müllsäcken zogen knapp 30 Schüler der gymnasialen Oberstufe und der Abschlussklasse der Regionalschule kürzlich vom Schulzentrum in Richtung der Kaufhalle am alten Bahnhof. Ihr Ziel: Für mehr Sauberkeit auf dem vor allem von Schülern viel genutzten Weg zu sorgen und einen Beitrag für die Umwelt vor Ort zu leisten. „Die Idee kam von der Schülervertretung“, betonte Schulsozialarbeiter Jens Fähnrich das Eigenengagement der Jugendlichen, die sich auch selbst um die Organisation kümmern. So soll wöchentlich eine andere Klasse die Reinigung übernehmen und damit eine gewisse erzieherische Wirkung der Schüler untereinander erreicht werden.

Die Schülervertreter suchten im Vorfeld zudem das Gespräch mit dem Ortsbürgermeister, der die Aktion begrüßte, den Wunsch nach zusätzlichen Müllbehältern aber aus finanziellen Gründen eine Absage erteilen musste. Hierbei sprang der Schulverein ein, der zwei Behälter anschafft, die durch den Bauhof in der Roggenfelder Straße und auf dem Friedhofsweg montiert werden sollen.

Der erste Sammeltag war trotz Regenwetters ein voller Erfolg. Grund ist also drin und die Schülervetretung hofft, dass die wöchentlichen Aktionen ebenso gut laufen. (ttr)

Säckeweise Müll sammelten die Jugendlichen am ersten Tag der Aktion. | Fotos: Jens Fähnrich