Verfassung der Schule


Ich kann, weil ich will, was ich muss.

Immanuel Kant

Die Schüler und Lehrer des Schulzentrums möchten eine Schule gestalten, in der sich alle verantwortungsbewusst und mit gegenseitigem Respekt begegnen. An unserem Schulzentrum soll sich jeder wohlfühlen.

1. Allgemeine Umgangsformen

  • Wir wollen höflich und freundlich sein, wir grüßen Lehrer, Schüler, die technischen Angestellten sowie alle Gäste unseres Schulzentrums.
  • Wir wollen uns gegenseitig nicht gefährden, nicht bedrohen oder gar verletzen.
  • Wir wollen unser Schulgelände sauber halten.
  • Wir wollen mit eigenen und fremden Sachen sorgsam umgehen.
  • Wir wollen die am jeweiligen Schulzweig zusätzlich vereinbarten Regeln einhalten.

 

2. Wir sind ein rauchfreies Schulzentrum

  • Alle Schüler, Eltern und Lehrer setzen sich dafür ein.
  • Jeder Lehrer und Schüler, gleich welcher Schulart, Eltern und andere berechtigte Personen, sollten bei Verstößen ermahnen.

 

3. Umgang mit Schuleigentum

  • Wir (die Lehrer, die Schüler und die Angestellten) sind für die Pflege und Erhaltung des Schuleigentums verantwortlich.
  • Bei mutwilliger Beschädigung haften die Eltern für ihre Kinder, die zurWiedergutmachung verpflichtet sind.
  • Fachräume, einschließlich Turnhallen, betreten wir nur in Begleitung eines Erwachsenen.
  • Wir verlassen die Unterrichträume erst, wenn ein ordnungsgemäßer Zustand hergestellt wurde.
  • Sportgeräte benutzen wir altersgerecht, um Beschädigungen bzw.Verletzungen vorzubeugen.
  • Schulbücher schlagen wir ein und gehen sorgsam mit ihnen um.
  • Wir (die Lehrer, die Schüler und Angestellten) achten auf sparsamen Umgang mit Wasser, elektrischen Strom, Heizung und Papier.

 

 

4. Verantwortung der Lehrkräfte

  • Jeder Lehrer verpflichtet sich, Unterrichtsstunden gründlich vorzubereiten und seinen Unterricht selbstkritisch einzuschätzen.
  • Jeder Lehrer sollte die angestrebten Erziehungsziele den Schülern vorleben und sich seiner Vorbildrolle bewusst sein; dies betrifft: Pünktlichkeit, Toleranz, Gerechtigkeit, Zielstrebigkeit, Höflichkeit, Zuverlässigkeit u.a.
  • Ein vertrauensvolles Lehrer-Schüler-Verhältnis bildet die Grundlage für eine erfolgreiche Arbeit. Pädagogische Mittel – wie Lob und Anerkennung – werden bewusst zur Motivation eingesetzt. Eltern und Lehrer sollen den Schülern aber auch Grenzen aufzeigen und Forderungen konsequent und einheitlich durchsetzen. Alle Schüler (leistungsschwache und leistungsstarke) muss man fördern und fordern.
  • Die Leistungen der Schüler werden regelmäßig bewertet, Kontrollen in einem angemessenen Zeitrahmen zurückgegeben.
  • Hausaufgaben werden durchdacht erteilt, sie dienen der Festigung undVertiefung des Unterrichtsstoffes bzw. der Vorbereitung auf neue Lerninhalte.
  • Hausaufgaben sollten regelmäßig kontrolliert werden, eine Bewertung ist möglich.
  • Jeder Lehrer, insbesondere der Klassenleiter, informiert die Eltern rechtzeitig und regelmäßig über Leistungsstand, Hausaufgabenerfüllung und Lernverhalten des Kindes/Jugendlichen, um ein vertrauensvolles Miteinander von Elternhaus und Schule zu gewährleiten.

 

5. Verantwortung der Schüler

  • Wir verhalten uns Lehrern, Mitschülern und technischen Angestellten stets freundlich und höflich gegenüber. Konflikte werden angemessen gelöst.
  • Wir wollen selbstständig, ausdauernd und zielstrebig lernen, aber auch in der Gruppe Verantwortung übernehmen. Wir folgen dem Unterricht.
  • Pünktliches Erscheinen zum Unterricht betrachten wir als eine Grundlage des Lernens. Keine Unterrichtsstunde wird absichtlich versäumt.
  • Mit Arbeitsmaterialien gehen wir sorgsam um und stellen sie für die jeweilige Unterrichtsstunde bereit.
  • Hausaufgaben und andere übertragene Pflichten wollen wir ordentlich und pünktlich erledigen.
  • Wir wollen Unterrichts- und Aufenthaltsräume zweckentsprechend behandeln und sauber halten.

 

6. Verantwortung der Eltern

  • Wir werden uns Zeit für unsere Kinder nehmen, die Stärkung ihresSelbstbewusstseins und die Befähigung zum Erwachsenwerden fördern.
  • Wir wollen die pädagogischen Entscheidungen der Lehrkräfte respektieren und nicht vorschnell im Beisein der eigenen Kinder kritisieren (beide Seiten hören).
  • Wir suchen das Gespräch mit den Lehrern, nehmen dazu u.a. an denangebotenen Elternversammlungen teil, aktivieren die Zusammenarbeit mit dem Klassenteam und informieren Lehrer über relevante Probleme unserer Kinder.
  • Als ein Anliegen betrachten wir Eltern, die Anstrengungsbereitschaft unserer Kinder weiterzuentwickeln sowie die Aneignung grundlegender Eigenschaften wie Fleiß, Höflichkeit, Toleranz, Rücksichtnahme, Achtung der anderen und das Pflichtbewusstsein zu stärken und diese auch abzuverlangen.
  • Die Erfüllung schulischer Aufgaben werden wir regelmäßig kontrollieren(Hausaufgabenheft – wöchentlich/Wochenende)!
  • Wir wollen unsere Kinder zur gewissenhaften und selbstständigen Erledigung der Hausaufgaben anhalten und nicht vorschnell helfen.

Dömitz, 27. August 2007

Die Haus- bzw. Klassenordnungen der Schulzweige ergänzen diese allgemeinen Verhaltensregeln dem Alter und Entwicklungsstand der Schüler entsprechend.