Berufsorientierung


Die Berufsorientierung am Schulzentrum wird durch das BO-Team auf der Grundlage der Richtlinie zur Berufsorientierung an allgemein bildenden und beruflichen Schulen geführt und organisiert. Dem Team gehören aus dem Gymnasium Frau Zöhner (Leiterin), Frau J.Schwemm, aus der Regionalen Schule Frau Sonntag und aus der Förderschule Frau Schult an.

Die Formen der Berufs- und Studienorientierung sind auf die Schulart speziell ausgerichtet. Für jede Schulart gibt es einen Berufsberater der Bundesagentur für Arbeit: Herr Krüger (Gymnasium), Frau Marks (Regionale Schule) und Frau Krefft (Förderschule), die zu persönlichen Gesprächen regelmäßig vor Ort sind.

Die Schüler der Förderschule führen in der 7.Klasse eine Potenzialanalyse mit Schnupperpraktikum beim Bildungsträger BBS START GmbH durch. In der Klasse 8 folgt ein 10-tägiges Praktikum in ausgewählten Berufsfeldern beim Bildungsträger JAW e.V..

In der Klasse 9 belegen alle Schüler das Fach Arbeitslehre/ Technik mit den Berufsfeldern Holz, Garten- und Landschaftsbau und Hauswirtschaft. Zum Abschluss der Klasse 9 wird ein 10-tägiges Betriebspraktikum absolviert.

In der Regionalen Schule beginnt der Berufsorientierungsprozess in der Klasse 7 mit dem HEE-Projekt- Handeln, Erkunden, Entdecken.

In der Klasse 8 erfolgt die Potenzialanalyse beim JAW e.V. in Verbindung mit einem Praktikum in verschiedenen Berufsfeldern beim Bildungsträger. Auf dieser Grundlage wird der Praxislerntag für die Klasse 9 vorbereitet.

In der 9.Klasse ist jeder Schüler von Oktober bis Juni des laufenden Schuljahres an einem Tag der Woche in dem von ihm gewählten Praktikumsbetrieb, lernt die Abläufe kennen, lotet seine Stärken und Kompetenzen aus und bereitet so langfristig einen erfolgreichen Übergang von der Schule in die Ausbildung vor. Klasse 10 schließt dann mit einem Kurzpraktikum von 5 Werktagen ab.

Am Gymnasium beginnt dieser Prozess mit einer Berufsfrühorientierung in der Klasse 8 im Umfang von 5 Werktagen. Einführung durch den Berufsberater der Bundesagentur, Schnupperpraktikum im Betrieb und Exkursion gehören dazu.

In Klasse 9 und 10 findet je ein 10-tägiges Betriebspraktikum zum Ende des Schuljahres statt. Jeder Schüler in Klasse 10 belegt den Wahlpflichtkurs „Studienorientierung“. In der Jahrgangstufe 11 wird durch die Bundesagentur für Arbeit ein studienfeldbezogener Beratungstest angeboten. Nachfolgend finden individuelle Gespräche zwischen Schüler und Berufsberater der Bundesagentur für Arbeit statt. Die Fachhochschule Wismar präsentiert sich für die Schüler der Gymnasialen Oberstufe im Rahmen eines Vortrags und anschließender Fragestunde. Der Besuch der Universität Rostock ist fester Bestandteil der Studienorientierung.

Am Schulzentrum findet jährlich am letzten Septembersamstag der „Tag der Berufsfindung“ statt. Hier präsentieren sich ca. 40 Betriebe aus Handel, Handwerk, Industrie, Gesundheitswesen, Verwaltung, Fach-/Hochschulen, Universitäten und werben um Auszubildende und Studierende.

In Kooperation mit der Bundesagentur für Arbeit und der BBS START GmbH Ludwiglust arbeiten Berufseinstiegsbegleiter am Schulzentrum, um für Schüler den Weg in die Ausbildung langfristig entsprechend der persönlichen Bedarfslage vorzubereiten und zu begleiten.