57 Fünftklässler in Dömitz begrüßt


57 Fünftklässler begrüßte das Gymnasiale Schulzentrum Dömitz am Beginn des neuen Schuljahres. Sie kommen aus der gesamten Region und nutzten die erste Schulwoche, um die Schule, ihre neuen Klassenkameraden und ihre Klassenlehrerinnen besser kennenzulernen. „Das gute Miteinander stand im Vordergrund“, betonte Klassenlehrerin Silvia Ranft. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen Ute Danschewitz und Silvia Wilkens hatte sie eine bunte Einführungswoche geplant, zu der auch eine Wanderung über den Elbdeich und eine Führung auf der Festung mit Rangern des Biosphärenreservats gehörten.

Fotos von der Wanderung zur Festung: S. Wilkens

 

Für die Schüler besonders aufregend war der erste Schultag. Gemeinsam ging es von der Bushaltestelle in die Nebengebäude, in denen die Fünftklässler ihr eigenes Reich haben. Der stellvertretende Schulleiter Holger Rühle gab die Klasseneinteilung bekannt, ehe die drei Gruppen das Schulzentrum besichtigten. Als weiteren Höhepunkt erlebten die neuen Reuteraner noch in der Einführungswoche ein eindrückliches Theaterstück, das sich mit dem Thema Mobbing beschäftigte. (ttr)

Alle auf einem Bild: Das sind die neuen Fünftklässler unseres Schulzentrums. | Fotos: Tilman Treue

Die eigenen Brötchen backen


Einen besonderen Ort besuchten die Fünftklässler des Schulzentrums im Rahmen der diesjährigen Projekttage: Die Backstube von Bäcker Görlitz in Neu Kaliß. Unter der Anleitung des Bäckermeisters und eines Angestellten backten die Reuteraner fast 500 Brötchen, die sie nach dem Abkühlen natürlich auch verkosteten. „Sie schmeckten super und sie durften sie sogar mit nach Hause nehmen“, berichtete Klassenlehrerin Svenja Heinsohn und bedankte sich bei Bäckermeister Roland Görlitz für den tollen Projekttag.

Die gesamte Woche war für die Fünftklässler voller Aktivitäten. So ging es zu den Dünen nach Klein Schmölen und auf eine Exkursion auf den Elbdeich. Desweiteren erkundeten die Schüler mit einer Rallye die Stadt Dömitz und fuhren mit ihren Lehrerinnen zum Kultival ins Zebef nach Ludwigslust. Dort konnten sie verschiedene Dinge ausprobieren und entdecken, ehe es am letzten Schultag die verdienten Zeugnisse gab. (ttr)

Kreativität war angesagt, als sich die Dömitzer Fünftklässler an die Brötchen machten. | Fotos: Schulzentrum

Klassensprecher bilden sich fort


Mitbestimmung gehört zum Schulalltag dazu. Wie die konkret aussehen kann und welche Einflussmöglichkeiten die Jugendlichen auf den Alltag in ihrer Schule haben, erarbeiteten sich 17 Klassensprecher des Schulzentrums unter Leitung von Sozialkundelehrer Marcel Warmt und Schulsozialarbeiter Jens Fähnrich während einer viertägigen Fahrt nach Binz. Die beiden Schülerinnen Mena Witt (GY 8a) und Carla Lochow (RS 8a) berichten über dieses besondere Erlebnis:

Gemeinsam mit 15 weiteren Klassensprechern und Stellvertretern der fünften bis achten Klassen haben wir vier Tage in Binz auf Rügen verbracht. Die Fahrt diente zur Weiterbildung im Bereich der Aufgaben, Rechte und Pflichten der Klassensprecher. Aber natürlich haben wir uns auch einige Sehenswürdigkeiten angeschaut.

Vormittags wurden verschiedenste Themen in den Workshops diskutiert. | Fotos: Jens Fähnrich

Den Vormittag haben wir weitestgehend damit verbracht, über Probleme in unseren Klassen und in der Schule zu diskutieren. Diesbezüglich werden wir mit ausgewählten Klassensprechern die gesammelten Schwierigkeiten, Probleme und Veränderungswünsche mit der Schulleitung und dem Schülerrat besprechen.

Nachmittags waren wir auf der Seebrücke in Binz, haben eine Schiffstour gemacht und sind mit dem Rasenden Roland zum Jagdschloss Garnitz gefahren. Dort haben wir eine Ausstellung besucht und die Aussicht auf dem Turm genossen, dessen Besonderheit der Weg über die freischwebende, gusseiserne Wendeltreppe war. Auch den berühmten Königsstuhl haben wir besucht, sowie das Naturkundemuseum auf dem Kreidefelsen.

Uns haben die Workshops sehr gut gefallen und wir würden nächstes Jahr gerne wieder an so einem Projekt teilnehmen.