Tischtennis-Mädchen auf Platz 2 im Land


Große Ziele hatten sie sich gesetzt: Paula, Carla, Leni, Luisa, Charleen, Lilian und Steffi vom Gymnasialen Schulzentrum Dömitz wollten Sieger beim Landesfinale der Schulen in der Sportart Tischtennis werden. Vorbereitet waren die sieben. Ein Jahr hatten sie fleißig, fast dreimal die Woche trainiert, alle sind Nachwuchsspielerinnen im Dömitzer Sportverein. Am 6. März machten sich die Mädchen und ihre Trainer auf den Weg nach Rostock. Die Nervosität war allen anzumerken.

Gegner Nummer eins, die Spielerinnen aus Wismar. Einige kannten sie schon aus Wettkämpfen auf Bezirksebene. Alle gaben gleich Vollgas und so stand es schnell fest, wir werden dieses Match gewinnen. Mit sechs Punkten machten wir den Sieg perfekt. Nun hatten wir eine Runde Pause und konnten unseren stärksten Konkurrenten Anklam beobachten. Das würde sehr schwer werden, erkannten alle sofort.

Dann kam der Moment, Anklam gegen Dömitz. Schon sehr schnell zeichnete sich ab, dass uns Erfahrungen im Wettkampf fehlte. Trotz gewonnener Sätze konnten wir die Spiele nicht für uns entscheiden. 1:6 wurde dieses Spiel eindeutig zugunsten von Anklam abgegeben. Ein wenig geknickt nahmen unsere Spielerinnen die Silbermedaille entgegen. 

Für alle stand fest: Nächstes Jahr sind wir wieder dabei und dann wollen wir siegen! (swi)

Tischtennis-Mädchen fahren nach Berlin


Sieben Mädchen der 5. bis 7. Klassen vertraten das Schulzentrum Dömitz beim Landesfinale Tischtennis des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ in Rostock. Das große Ziel, genau wie die „großen Mädchen“ im Vorjahr den Landessieg zu holen, haben sie knapp verfehlt. Nach Berlin zum Bundesfinale dürfen sie trotzdem und sind unheimlich glücklich darüber.

Vom Landesfinale berichtet Sportlehrerin Sylvia Wilkens:

Am 7. März stiegen sieben Mädchen der Klasse 5 bis 7, Carla, Paula, Laura, Luisa, Lilian, Steffi und Emily mit klopfendem Herzen in den Kleinbus in Richtung Rostock. Sie sollten unsere Schule beim Landesfinale in der Sportart Tischtennis vertreten. Große Ziele hatten sie sich gesteckt – sie wollten genau wie die „großen Mädchen“ den Sieg erringen und zum Bundesfinale Jugend trainiert für Olympia nach Berlin fahren.

Schon beim Betreten der Halle merkten wir, das würde nicht leicht werden. Zum Einspielen blieb nicht viel Zeit und noch drei weitere Mannschaften waren mit uns am Start. Erstes Spiel gleich gegen die Parchimer – aber es lief super! Wir konnten die ersten fünf Spiele für uns entscheiden – Sieg. Dann kam Anklam. Schon beim Einspielen sahen wir, die Mädchen konnten sehr gut spielen! Aber kampflos wollten wir nicht aufgeben. Trotzdem verloren wir. Traurig ging es dann ans letzte Spiel gegen Wismar, das wir souverän meisterten. Wir waren zweiter geworden.

Ein Spruch zu den Siegern: „Nächstes Jahr machen wir es euch nicht leicht“, ließ wieder Kampfgeist auflodern. Trainer und Lehrer sind trotzdem sehr stolz auf ihre Mädels, haben sie enormes Potential gezeigt.

An der Stelle hätte das – durchaus erfolgreiche – Tischtennis-Kapitel für dieses Schuljahr erledigt sein können, doch es kam ganz anders:

Dann die große Überraschung: In der darauffolgenden Woche ließ ihre Trainerin die gesamte Mannschaft im Foyer der Schule zusammenrufen. Sie fragte sie, ob sie bereit wären, nach Berlin zu fahren. Das Ministerium hatte in der Schule angerufen und gefragt, ob sie nach Berlin trotzdem fahren würden. Sie waren ausgewählt worden, als zweite Mannschaft Mecklenburg-Vorpommern zu vertreten. Da gab es nichts zu überlegen. Mit Jubel wurde zugestimmt. “Wir fahren nach Berlin!“

Das Bundesfinale findet vom 24. bis 28. April statt. Drücken wir unseren Mädchen schon jetzt die Daumen und wünschen ihnen eine wundervolle Zeit bei diesem besonderen Ereignis. (swi/ttr)