Zu Gast bei den Eurofightern


Den Kampfjets ganz nahe kamen die Dömitzer Schüler im Hangar.

Die Eurofighter der Bundeswehr durften 23 Jugendliche vom Schulzentrum Dömitz vor kurzem ganz aus der Nähe betrachten. Sie waren die ersten, die auf dem Stützpunkt in Laage durch ein neues multimediales Programm geführt wurden, in dessen Zentrum die Karriereberatung stand.

Richtig in die Welt der Kampfjet-Piloten konnten die Dömitzer mittels „Virtual Reality“ eintauchen. Dabei erlebten sie sehr anschaulich den Start eines Eurofighters, eine Betankung in der Luft und den Flug an sich, was für die meisten ein ganz besonderer Höhepunkt des gelungenen Tages war. Auf dem Flugplatz selbst, auf dem für Absolventen nicht nur die Laufbahn als Pilot, sondern auch die im technischen Dienst offenstehen, gab es die modernen Militärjets auch live zu sehen: Draußen bei Manöverflügen und im Hangar sogar zum Anfassen.

Zielgerichtet war der Tag für Schüler angeboten worden, die sich eine Karriere in der Bundeswehr vorstellen können. Die Luftwaffe ist dabei sicherlich nur ein Feld, aber, da waren sich die Jugendlichen einig, ein besonders spannendes. Eine Zwölftklässlerin zog daher am Ende ein positives Fazit: „Es war interessant, aber der Besuch leider zu kurz.“ (ttr)

Gruppenbild im Hangar am Ende der interessanten Führung. | Fotos: privat

Im goldenen Oktober nach Alexandrowka


Bei herrlichem Sonnenschein begab sich der Oberstufenrussischkurs des Gymnasialen Schulzentrums „Fritz Reuter“ Dömitz am 17. Oktober  2017 auf Reisen. Das Ziel der traditionellen Exkursion war die russische Kolonie Alexandrowka in Potsdam. 

Kolonie Alexandrowka. | Fotos: privat

Nach der Ankunft besichtigten die Gymnasiasten zunächst die Alexander-Newski-Kirche auf dem Kapellenberg . Im Anschluss folgte das Highlight der Tagestour: der Aufenthalt in der russischen Teestube. Selbstverständlich wurden die landestypischen Getränke und Speisen, zum Beispiel Tee, Soljanka, Pelmeni und Moskauer Sahneeis, auf russisch bestellt. Gut gestärkt ging es mit dem Programm im Museum der Siedlung weiter. Nach der Besichtigung der Ausstellung versammelten sich alle Schülerinnen und Schüler schließlich im benachbarten Obstgarten, um dort ihre im Vorfeld vorbereiteten themengerechten Vorträge zu halten. So informierten sich die Exkursionsteilnehmer untereinander über den Aufbau, die Geschichte sowie die Bewohner  der Kolonie. Außerdem wurde Bezug auf die Architektur der Holzhäuser, die russische Musik, die historischen Persönlichkeiten Zar Alexander I. sowie König Friedrich Wilhelm III. und die nationale Küche genommen. Zur Untermalung der Vorträge hatten die Elft- und Zwölftklässler Bilder, die Nationalhymne des Landes und sogar einen russischen Zupfkuchen mitgebracht. Letzteren verspeisten sie abschließend mit großem Genuss.

Elke Gurck, eine ehemalige Lehrerin der Schule, die mit auf Exkursion war, äußerte sich hinterher lobend über die Qualität  der Präsentation der Themen und das souveräne Auftreten der Gymnasiasten. Befragt durch ihre Russischlehrerin Susanne Czapla, benannten die Schülerinnen und Schüler zum Schluss ihre Höhepunkte der Tagestour: die Pelmeni, die Vorträge sowie den russischen Zupfkuchen. Aber auch die informative Ausstellung im Museum fand großen Anklang bei den Ausflüglern. Nach einer kurzen Freizeit in den Bahnhofspassagen  erfolgte die Rückfahrt nach Wittenberge und anschließend in die Heimatorte. Somit ging ein interessanter  und aktionsreicher  Unterrichtstag in besonderer Form zu Ende. (scz)

Gemütlich ging es in der russischen Teestube zu. Getränke und Speisen schmeckten den Dömitzer Gymmis bestens.