Tag der Berufsfindung am 14. September


Zum Tag der Berufsfindung lädt das Schulzentrum Dömitz am Sonnabend, dem 14. September, in der Zeit von 9 bis 12 Uhr ein. Mehr als 40 Aussteller erwartet die Schule in diesem Jahr. Darunter sind erneut zahlreiche Ausbildungsbetriebe aus der Region, eine ganze Reihe von Institutionen und Bildungseinrichtungen, sowie Krankenhäuser und öffentliche Verwaltungen. „Für die zukünftigen Abiturienten konnten wir auch wieder sechs Hochschulen als Aussteller gewinnen“, freute sich Gudrun Zöhner, didaktische Leiterin am Schulzentrum.

Da die Sporthalle am Elbeweg derzeit wegen der Bauarbeiten nicht nutzbar ist, findet der mittlerweile 13. Tag der Berufsfindung diesmal auf dem Gelände der Firma SME im Grünen Weg statt. Das Anliegen bleibt jedoch dasselbe: Die Jugendlichen der Region mit potenziellen Ausbildungsbetrieben oder Studienorten in Kontakt zu bringen. Und die Erfahrung zeigt, dass dieser Austausch für beide Seiten hervorragende Möglichkeiten bietet. (ttr)

Die Fachhoschule Güstrow wird auch in diesem Jahr wieder mit dabei sein. | Fotos: T. Treue

Wir wollen das Schulhofkonzert!


Zum ersten Mal veranstaltet der Radiosender Antenne MV in diesem Jahr ein Schulhofkonzert. Der Clou: Die Schule mit den meisten Stimmen bekommt Besuch von einem Star aus den Charts. Wer das sein wird, ist noch geheim, aber wir haben uns beworben und wollen den Live-Auftritt an unser Schulzentrum holen. Am 20. September soll die Party in der großen Pause steigen – Es ist also nicht mehr viel Zeit!

Damit das klappt, brauchen wir eure bzw. Ihre Hilfe. Bitte votet auf der Seite von Antenne MV bzw. in der Antenne MV-App für unser Schulzentrum, sprecht Freunde, Verwandte, Bekannte an und bittet auch sie um Unterstützung. Wir würden uns riesig freuen, wenn wir diesen tollen Höhepunkt nach Dömitz holen könnten und gemeinsam die wohl coolste große Pause des ganzen Schuljahres feiern.

Der Link zur Antenne MV-Seite.

Theater: Realistische Darstellung berührt Schüler


„Ausgrenzung macht einsam“ – diese Erkenntnis ist nicht neu und doch im schulischen Kontext immer wieder relevant. Vor allem an den Übergängen, zum Beispiel in den neu gebildeten fünften und siebenten Klassen dreht sich für die Jugendlichen alles um die Frage, wie sie ihren Platz in der neuen Klasse finden. So war es kein Zufall, dass am Gymnasialen Schulzentrum Dömitz ausgerechnet diese beiden Stufen vor kurzem das Theaterstück „Mobbing“ erlebten.

Die beiden Schauspielerinnen Sabrina Hennings und Michaela Beer vom Weimarer Kulturexpress boten einen beeindruckenden Blick in das Spiel von Macht und Ohnmacht, verkörperten gekonnt zwei typische Charaktere in neuer Situation und die daraus folgende Entstehung von Ausgrenzung und Schikanierung. Neid und Eifersucht, aber auch das Verhältnis zu den Eltern gaben den Ausschlag für eine Spirale, die sich immer schneller zu drehen begann.

Nach der Vorstellung standen die beiden Schauspielerinnen für Fragen der Reuteraner zur Verfügung, informierten über Möglichkeiten, sich gegen Ausgrenzung zu wehren und das korrekte Verhalten, wenn man von Mobbing erfährt. „Die Botschaft der Schauspielerinnen war: Redet mit jemandem, wenn solche Probleme auftreten, denn meistens bekommt man sie nicht allein geklärt“, fasste Jens Fähnrich, Schulsozialarbeiter, nach der Aufführung zusammen. Er war als Gast dabei und zeigte sich beeindruckt, dass sich sogar Schüler gemeldet hätten, die eine ähnliche Situation schon selbst erlebten. Eine Siebtklässlerin resümierte: „Ich fand es erschreckend, wie viele Schüler mitgemacht haben, als sich Franziska über Laura lustig gemacht hat – selbst noch, als sie weinte.“ „Traurig, aber realistisch“, ergänzte eine andere.

Möglich wurde die gelungene Aufführung erneut durch das Engagement von Karin Koch, Jugendclub Neu Kaliß. Gemeinsam mit dem NKCC und dem Schulzentrum, unterstützt durch Mittel aus dem Bundesprogramm „Demokratie Leben“ holte sie das wichtige Thema auf die Bühne. Der Zeitpunkt am Beginn des Schuljahres erwies sich dabei als goldrichtig. (ttr)

Foto: Jens Fähnrich

57 Fünftklässler in Dömitz begrüßt


57 Fünftklässler begrüßte das Gymnasiale Schulzentrum Dömitz am Beginn des neuen Schuljahres. Sie kommen aus der gesamten Region und nutzten die erste Schulwoche, um die Schule, ihre neuen Klassenkameraden und ihre Klassenlehrerinnen besser kennenzulernen. „Das gute Miteinander stand im Vordergrund“, betonte Klassenlehrerin Silvia Ranft. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen Ute Danschewitz und Silvia Wilkens hatte sie eine bunte Einführungswoche geplant, zu der auch eine Wanderung über den Elbdeich und eine Führung auf der Festung mit Rangern des Biosphärenreservats gehörten.

Fotos von der Wanderung zur Festung: S. Wilkens

 

Für die Schüler besonders aufregend war der erste Schultag. Gemeinsam ging es von der Bushaltestelle in die Nebengebäude, in denen die Fünftklässler ihr eigenes Reich haben. Der stellvertretende Schulleiter Holger Rühle gab die Klasseneinteilung bekannt, ehe die drei Gruppen das Schulzentrum besichtigten. Als weiteren Höhepunkt erlebten die neuen Reuteraner noch in der Einführungswoche ein eindrückliches Theaterstück, das sich mit dem Thema Mobbing beschäftigte. (ttr)

Alle auf einem Bild: Das sind die neuen Fünftklässler unseres Schulzentrums. | Fotos: Tilman Treue

Schulanmeldung für 1. Klasse (Schuljahr 2020/2021)


Alle Kinder, die bis zum 30. Juni 2020 sechs Jahre alt werden, sind laut Schulgesetz für Mecklenburg-Vorpommern schulpflichtig.

Die Eltern dieser Kinder werden gebeten, zu folgenden Zeiten ihr Kind persönlich in der Grundschule des Gymnasialen Schulzentrums Dömitz im Raum 117 anzumelden:

Montag, 30. September 2019: 13.30 bis 15 Uhr
Dienstag, 1. Oktober: 13.30 bis 15 Uhr
Mittwoch, 2. Oktober: 13.30 Uhr bis 16 Uhr 

Bitte die Geburtsurkunde mitbringen!

Kinder, die für das Schuljahr 2019/2020 zurückgestellt wurden, müssen erneut angemeldet werden. 

Auf Antrag der Erziehungsberechtigten können auch Kinder, die bis zum 30. Juni 2021 das sechste Lebensjahr vollendet haben, vorzeitig eingeschult werden.

Silke Nowe
Bildungsgangleiterin Grundschule

21 Abc-Schützen begrüßt


Am 10. August 2019 begann für 21 Abc-Schützen mit der Einschulung ein neuer Lebensabschnitt. Die Erstklässler aus Dömitz, Polz, Rüterberg, Heidhof, Vielank und Neu-Jabel kamen voller Erwartung mit ihren stolzen Eltern, Großeltern, Geschwistern und Verwandten in die Aula des Gymnasialen Schulzentrums Dömitz. Liebevoll wurden sie von der Schulleiterin Evelyn Timmermann und der Bildungsgangleiterin Silke Nowe begrüßt. Die Schüler der 2. Klassen ließen die Feier mit ihrem abwechslungsreichen und unterhaltsamen Programm zu einem Höhepunkt werden. Nach der Übergabe der Schultüten durch die älteren Schüler war es endlich soweit: Die Schulanfänger besichtigten ihren Klassenraum und erhielten ihre ersten Lernmittel. Um den Gästen die Wartezeit zu verkürzen, boten Eltern und Schülerinnen der 4. Klasse auf dem Schulhof belegte Brötchen, Kuchen und Getränke an. Nach dem aufregenden Vormittag in der Schule erlebte jedes Kind eine interessante Feier im Kreise seiner Familie. (mwe)

Stolz zeigten die zukünftigen Erstklässler ihre prall gefüllten Zuckertüten. Das erste gemeinsame Foto entstand noch in der Aula. | Foto: Schulzentrum

Elftklässler entdecken Halle für sich


„Es war besser als erwartet“, resümierte Emma Igel, Elftklässlerin am Gymnasialen Schulzentrum Dömitz, am Ende der diesjährigen Studienfahrt augenzwinkernd. Sicherlich gehört Halle nicht zu den ersten Ideen, auf die Jugendliche bei einem Städtetrip kommen, doch die Studentenstadt wusste die Dömitzer schnell mit ihrem ganz eigenen Flair zu beeindrucken. „Es gab viele junge Leute und trotz der Größe ist alles zu Fuß erreichbar gewesen“, schwärmte Emma von den vielen Möglichkeiten. Und da die Jugendherberge ausgesprochen zentral lag, nutzten die Reuteraner natürlich die Gelegenheit zum Bummeln, Einkaufen oder einfach nur in einem der zahlreichen Cafés zu sitzen.

Der Esel, der auf Rosen geht, ist auf diesem Brunnen dargestellt. Die Geschichte kennen in Halle wohl die meisten – den „Eselsbrunnen“ sowieso. Auch Daniel, Antonia, Bennet und Emma nahmen ihn gern als Fotokulisse. | Fotos: privat

Nun ist so eine Studienfahrt allerdings kein Urlaub, sondern Teil der Studienvorbereitung am Schulzentrum und so suchten sich die Elftklässler im Vorfeld Themen aus, die sie in der Woche bearbeiten wollten. Das Besondere dabei: „Es muss ein Bezug zur Stadt Halle erkennbar sein und universitäre Einrichtungen eine Rolle spielen“, erklärte Tutorin Susanne Czapla, die gemeinsam mit ihrer Kollegin Dina Timm die Reise begleitete. „Es war cool, dass wir uns die Zeit selbst einteilen konnten“, freute sich Emma, die wie ihre Mitschüler verantwortungsvoll mit dem Freiraum umging. Denn jede Führung, jeden Museumsbesuch oder Gespräche vor Ort mussten sich die Schüler selbst organisieren und stellten sich ihre Programm damit quasi selbst zusammen. Aus den Ergebnissen entstehen dann zu Beginn des neuen Schuljahres digitale Präsentationen.

Die Themen waren vielfältig, reichten vom allgegenwärtigen Salz über die Geschichte der über 500 Jahre alten Universität bis hin zum großartigen künstlerischen Erbe der Saalestadt. Die wohl leckerste Idee hatten vier Schüler, die sich mit der Geschichte und dem Marketing der örtlichen Schokoladenfabrik beschäftigten. „Das Museum ist gut gemacht und die Zeit darin war sehr interessant“, berichtete Julia Hube und lässt nicht unerwähnt, dass „wir ein paar richtig leckere Sorten probiert haben.“ Die Himmelsscheibe von Nebra stand für eine weitere Gruppe im Fokus. „Der Raum war dunkel und nur die Himmelsscheibe beleuchtet. Das war total beeindruckend“, fasste Jule Scholz ihr Erlebnis in Worte. Michelle Gooth, die sich mit drei weiteren Schülerinnen über die Arbeit der Botanikschule in Halle informierte, beschrieb die botanische Exkursion in das Naherholungsgebiet Heide mit einer sechsten Klasse als ihren Höhepunkt, während Martin Jäger aus der Gruppe zu Martin Luther von der Marktkirche begeistert war.

Überhaupt lernten die Reuteraner in den fünf Tagen die größte Stadt Sachsen-Anhalts recht schnell gut kennen und haben am Ende eine tolle Zeit in Erinnerung. „Das war cool und hat richtig Spaß gemacht“, waren sich die Schüler einig, lobte die gute Atmosphäre und den Zusammenhalt in den Kursen. Und spannende Details gab es ebenfalls zu entdecken, von denen Jule Scholz eines in besonderer Erinnerung geblieben ist: „Das Glockenspiel am Roten Turm zeigt an, wieviele Kinder in Halle geboren sind.“ Jeden Tag um 13 Uhr erhält so jeder neue Erdenbürger seinen persönlichen Glockenschlag – eine schöne Sache, findet die Dömitzerin. (ttr)

Ein außergewöhnliches Projektthema wählten Johanna Zühlke, Hanna Lengemann, Lotti Plötz und Natalie Scheeper (von links) für ihre Studienfahrt. Sie beschäftigten sich mit Street Art und nahmen unter Anleitung von Künstler Fibo (Mitte) sogar an einem Workshop teil. An dem Bild im Hintergrund haben die Schülerinnen mitgewirkt.

Die eigenen Brötchen backen


Einen besonderen Ort besuchten die Fünftklässler des Schulzentrums im Rahmen der diesjährigen Projekttage: Die Backstube von Bäcker Görlitz in Neu Kaliß. Unter der Anleitung des Bäckermeisters und eines Angestellten backten die Reuteraner fast 500 Brötchen, die sie nach dem Abkühlen natürlich auch verkosteten. „Sie schmeckten super und sie durften sie sogar mit nach Hause nehmen“, berichtete Klassenlehrerin Svenja Heinsohn und bedankte sich bei Bäckermeister Roland Görlitz für den tollen Projekttag.

Die gesamte Woche war für die Fünftklässler voller Aktivitäten. So ging es zu den Dünen nach Klein Schmölen und auf eine Exkursion auf den Elbdeich. Desweiteren erkundeten die Schüler mit einer Rallye die Stadt Dömitz und fuhren mit ihren Lehrerinnen zum Kultival ins Zebef nach Ludwigslust. Dort konnten sie verschiedene Dinge ausprobieren und entdecken, ehe es am letzten Schultag die verdienten Zeugnisse gab. (ttr)

Kreativität war angesagt, als sich die Dömitzer Fünftklässler an die Brötchen machten. | Fotos: Schulzentrum

Nachhaltigkeit thematisiert


Am Mittwoch vor den Sommerferien wurde ein Projekttag von Frau Lindner und ihren Referendaren für die 9. Klassen des Gymnasiums organisiert, an dem sie sich mit dem großen Thema Nachhaltigkeit beschäftigt haben. Es wurde unter anderem biologisch-abbaubare Folie hergestellt oder sich mit dem Thema beschäftigt, welche Auswirkungen Mikroplastik im Meer auf die Nahrungsketten hat. Das Projekt schien auch bei sehr vielen Schülern gut anzukommen und war auch für mich ein schönes Projekt.

Text: Martin Francke (GY9a)

Im Chemieraum stellten die Schüler biologisch-abbaubare Folie her. | Fotos: Martin Francke

Auch die immense Menge, die jeder Mensch an Müll produziert, wurde in den Blickpunkt genommen.

Känguru-Wettbewerb mit steigendem Interesse


Die Zahl kann sich sehen lassen: 71 Reuteraner nahmen in diesem Jahr am Känguru-Wettbewerb teil.

Die kleinen und großen Mathe-Talente der dritten bis neunten Klassen mussten dabei eine ganze Reihe kniffliger Aufgaben lösen, bei denen vor allem die Kombinationsfähigkeit, sowie mathematische und geometrische Vorstellung gefragt waren. Mit den Ergebnissen zeigten sich die Mathematik-Lehrer zufrieden und erwähnten stolz die diesjährigen Spitzenplätze am Schulzentrum. Den Schulsieg sicherte sich zum zweiten Mal Siebtklässler Bennet Buuk mit stolzen 128,75 Punkten (möglich wären 150), ebenfalls wieder vorn dabei war Birte Holtz, die 121 Punkte erreichte. Beide bekamen eine besondere Anerkennung, die Achtklässlerin zudem das T-Shirt für den weitesten „Känguru-Sprung“. Doch nicht nur die zwei dürfen sich über ein kleines Präsent freuen, denn jeder Teilnehmer erhält in diesem Jahr den limitierten Knobelwürfel, sowie eine Urkunde.

Der Känguru-Wettbewerb, der maßgeblich von der Berliner Humboldt-Universität veranstaltet wird, erfreut sich übrigens nicht nur am Schulzentrum Dömitz wachsender Beliebtheit. Deutschlandweit stieg die Zahl auf 11,800 teilnehmende Schulen. (ttr)

Bennet Buuk (links) und Birte Holtz erreichten die Punktzahlen für den ersten und dritten Platz und durften sich über Extra-Präsente freuen. | Foto: Schulzentrum