Sammler sind wieder unterwegs


Zum Volkstrauertag wird in Dömitz auch in diesem Jahr zu einer kleinen Gedenkveranstaltung eingeladen. Beginn ist am Freitag, 15. November, um 11.30 Uhr auf der Kriegsgräberstätte des Friedhofs in Dömitz. Für die Umrahmung und Gestaltung der Gedenkveranstaltung zeichnet traditionell der Kurs „Regionalgeschichte“ des Schulzentrums unter Leitung von Katrin Herrmann verantwortlich, der auch diesjahr herzlich dazu einlädt.

Die Schüler teilen außerdem mit, dass in den kommenden Wochen wieder die Sammler in den Ortschaften unterwegs sind. „Wir danken schon jetzt für jede Spende, die den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge bei seiner Arbeit unterstützen.“

Spuk in der Grundschule


Traditionsgemäß fand am kürzlich in der Grundschule des Gymnasialen Schulzentrums Dömitz das Herbst- und Halloweenfest statt. Wieder hatten die Schüler der 11. Klasse tolle Stationen vorbereitet. Beim Kürbiskegeln, Hexenringwerfen oder beim TIC – TAC – TOE konnten die Grundschüler im Wettbewerb Preise gewinnen. Gruselige Gesichter wurden an der Schminkstation gemalt. Für das leibliche Wohl sorgte sorgte die Gruselküche.

In diesem Jahr wurde ein Gruselkönig und eine Gruselqueen gewählt. Klara aus Klasse 2a und Maddox aus Klasse 3 bekamen eine Urkunde und einen Preis. Alle Kinder der Grundschule konnten sich dann zum Abschluss über ein kleines Präsent freuen. 

Wir sagen ganz herzlichen Dank an die 11. Klassen mit deren Tutoren und freuen uns schon auf das nächste Event. (hsc)

Tradition der Sprachreise lebt fort


Knapp 40 Schüler der Jahrgangsstufe 10 des Gymnasialen Schulzentrums „Fritz Reuter“ Dömitz tauschten im September die Schulbank acht Tage lang gegen eine unvergessliche Reise nach Südengland ein. In die Schule ging es trotzdem; Angst vor dem puren Vokabelpauken brauchte aber keiner haben. Mit Spaß konnten die Schüler während des durch Muttersprachler angeleiteten Unterrichts ihr Englisch aufpolieren.

In Erinnerung bleiben insbesondere die Ausflüge: die englische Südküste, Stonehenge und London gehören wohl zu den Highlights. Abends ging es ins englische Kino und beim Karaoke-Abend wurden neue Talente entdeckt.

Lernen und Urlaub miteinander verbinden – gibt es eine bessere Art sich selbst besser kennenzulernen und selbstbewusster zu werden? Wohl kaum! Mit neuen Menschen und einer neuen Kultur vertraut werden – auch das ist ein weiterer Grund für das Schulzentrum Dömitz, Brexit hin oder her, die Tradition fortzusetzen. (tf)

In Wolfsburg in die Sterne geschaut


Am 1. Oktober 2019 waren wir mit unserer Klasse in Wolfsburg, um das Planetarium und die Autostadt zu besichtigen.

Im Planetarium konnten wir uns in die gemütlichen Sessel lehnen und eine Stunde lang den wundervollen Sternenhimmel an der Kuppel betrachten. Während dieser Zeit wurden wir über unser Sonnensystem, den Sternenhimmel und unsere Galaxie informiert.

In der Autostadt haben wir eine Führung über das 28 Hektar große Gelände bekommen und haben uns die Konzernwelt, eine Ausstellung über die Vergangenheit, Präsenz und Zukunft der Autos, die großen Autotürme und einige neue Autos angeschaut. Danach hatte wir etwas Zeit, um uns auf dem Gelände zu bewegen und neben den schon besichtigten Gebäuden auch noch die verschiedenen Ausstellungen der Tochterunternehmen von VW anzuschauen. Wir fanden den Tag sehr spannend und informativ.

Mena Witt & Charlotte S. Streiter (Gy9a)

„Tag der Zahngesundheit“ an der Grundschule


Kürzlich war es wieder soweit. Das Zahnarztpraxisteam Andreas Schulz aus Dömitz gestaltete auch in diesem Jahr wieder einen interessanten Projekttag für die 2. und 3. Klassen.

Als Einstimmung dafür führte die Klasse 3 ein kleines Programm für die gesamte Grundschule und das Zahnarztpraxisteam auf. Anschließend ging es an die Stationen. Highlight war das Gipsen eines Backenzahnes. Aber auch an den drei anderen Stationen vertieften und erweiterten die Schüler ihr Wissen. So stellten sie sich selbst ein gesundes Essen zusammen, beantworteten ein Quiz oder mussten beim Spiel ,,Activity“ Begriffe erraten.

Den Kindern bereitete dieser abwechslungsreiche Tag viel Spaß. Wir danken Herrn Schulz und seinem Team ganz herzlich dafür! Ebenso bedanken wir uns bei der SVZ für die Berichterstattung. (hsc)

Grundschüler sind sicher im Bus unterwegs


Viele Kinder des Schulzentrums Dömitz wohnen im ländlichen Bereich und nutzen täglich den Schulbus.  Um Unfällen vorzubeugen fand am für die Grundschüler kürzlich die Busschule statt. Ziel des Projekts ist es, Unfälle an der Bushaltestelle und im Bus zu vermeiden.

Zunächst bekamen die Schüler im Klassenraum theoretische Grundlagen vermittelt, anschließend ging der Unterricht in einem Bus weiter. Mit der Aktion sollen Grundlagen zum Verhalten in und am Bus geschaffen werden. 

Die Kinder wissen schon eine ganze Menge, freute sich Frau Hahndorf. „Zum Beispiel, dass sie im Bus nicht essen und trinken dürfen und nicht zu laut sein sollen, um den Busfahrer nicht abzulenken. Viele Schüler wissen auch, dass sie in der jetzt beginnenden dunklen Jahreszeit helle und reflektierende Kleidung tragen sollten.

Schon vor dem Einsteigen in den extra bereitgestellten Bus müssen die Schüler ihrer Klassenlehrerin und dem Busfahrer zeigen, was sie in der Stunde zuvor gelernt haben. So gehen die Schüler nacheinander in den Bus, zeigen ihre Fahrkarte und grüßen den Busfahrer freundlich.

Busfahrer Bernd weist auf mehrere Gefahrenquellen hin. Die Kinder lernen u.a. den „toten“ Winkel kennen. Bernd lässt es die Kinder selbst ausprobieren. Ein Kind darf sich einmal auf den Fahrersitz setzen und soll dann in die Rückspiegel schauen, während alle anderen genau hinter dem Bus stehen. „Kannst du jemanden sehen“, fragt Bernd. Laura reckt ihren Hals zu allen Seiten, schaut in den rechten, dann in den linken Spiegel. „Nein, da ist keiner zu sehen“, sagt sie und weiß nun, wie alle anderen auch, was mit dem „toten“ Winkel gemeint ist.

Ebenfalls vermittelt wurde Wissen zum Verhalten in Notsituationen. Die Busschule wird schon seit mehreren Jahren an dem Schulzentrum Dömitz durchgeführt. Wir bedanken uns bei der Polizei und bei der Verkehrsgesellschaft Ludwigslust–Parchim. Allen Schülern machte die Busschule viel Spaß. (as)

Blog: Elftklässer unterwegs in den USA


Sieben Elftklässler unseres Schulzentrums sind zur Zeit in den Vereinigten Staaten und lernen in Shepherd im US-Bundesstaat Michigan Land und Leute kennen. Regelmäßig schicken sie ihre Eindrücke in die Heimat, die wir an dieser Stelle für euch zusammen stellen.

+++Update: 13.10.2019+++ (beendet)

7. Oktober: Abschied von Shepherd

Abschiedsfoto im Sonnenschein.

Heute war es für alle angesagt, die Koffer mitzunehmen und sich von der Gastfamilie zu verabschieden. Der Tag sah so aus, dass wir den Unterricht mitmachen konnten und zum Schluss etwas Zeit extra für eine Gruppenaktivität eingeplant war. Zur ersten Stunde haben Annalena und ich uns mit in den Kunstunterricht gesetzt. Der Unterricht war nicht unheimlich spannend, jedoch war es interessant den Raum zu betrachten. An einer Wand waren acht iMacs aufgereiht, ein automatischer Stiftanspitzer und eine Schneidemaschine waren auch da. Ansonsten wurden die Farben von der Schule gestellt – es musste also niemand etwas mitschleppen und jeder hatte die gleichen Voraussetzungen.

Dömitzer kennen das: Die Decke im Kunstraum wurde von den Schülern mit kleinen Kunstwerken gestaltet.

In der zweiten Stunde sind Kimmi, Annalena und ich in die Speech Class mitgegangen. Zuerst muss dieser geniale Unterrichtsraum beschrieben werden. An den Rändern waren Sessel und Sofas gereiht. Zu einer Ecke hin war eine zweite Reihe mit Tischen und Stühlen aufgebaut. In einer Ecke war etwas mehr Platz. In dieser Unterrichtsstunde wurden drei Präsentationen gehalten. Ich glaube, dass das Thema frei gewählt worden durfte und die Aufgabe darin bestand, bestimmte Kriterien einer guten Präsentation zu erfüllen. Die ersten zwei Präsentationen sind am einfachsten mit „Kochvideo in Live“ beschreibbar. Wir durften sogar davon auch etwas essen. Die dritte Präsentation war ein Vortrag mit PowerPoint über Träume. Ich muss sagen, dass war das beste Schülerreferat, das ich je gesehen habe. Nicht vom Thema, sondern von der Vortragsweise. Die Schülerin hat frei geredet, war sehr sicher und ihr Geredetes wurde von ihrer PowerPoint sehr gut begleitet. Also auf der PowerPoint waren nicht die gleichen Worte, wie die, die sie benutzt hat und solche Details. Ich war echt beeindruckt. Zum Ende der Stunde war noch etwas Zeit und der Lehrer hat mit uns deutschen Austauschschülern gequatscht.

Die folgenden Stunden waren für eine Gruppenaktivität geblockt, also mussten unsere Austauschpartner nicht zum Unterricht. Wir hatten ein Gastgeschenk für die Schule vorbereitet, ein Puzzle mit einem Gruppenbild von uns drauf. Davon hatten wir drei Exemplare. In drei Gruppen haben wir dann losgepuzzelt. Danach hatten wir noch etwas Zeit zum Quatschen und Chillen.

Dann war auch schon Zeit, „Goodbye“ zu sagen. Das ging irgendwie ganz schnell. Wir sind dann mit einem Transporter zu einem Sammelplatz nach Ithaca gefahren. Sehr süß war, als Freunde von Michael (die waren bei Homecoming Dinner dabei) und Michael über einen anderen Weg ein Stück mitgefahren sind und dann auf einmal an einer Straßenecke standen und uns zugewunken haben.

Die Rückreise verlief ziemlich reibungslos. (dhi)

Der Flughafen ist vorerst der letzte Eindruck unserer Schüler von den USA.

 

6. Oktober: Family Day und ein Powder Puff Game

Am Sonntag war Family Day angesagt. Mein Tag sah so aus: Morgens sind Emily und ich zu ihrem Vater und seiner Familie zum Frühstück gefahren. Das Frühstück war herrlich! Wieder zu Hause habe ich mich in mein Zimmer begeben und schon einmal den Koffer gepackt. Nachmittags hat die Familie dann ein Thanksgiving Dinner für uns veranstaltet, also extra für uns vorgezogen. Da gab es Truthahn, ein Brotgemisch, Kartoffelpüree, baked beans und eine Mais/Saucen Kombi. Das ganze war auf jeden Fall interessant gesehen zu haben. 

Abends ging es für uns nochmal los zum Powder Puff Game. Ich versuche, das Ganze kurz zu erklären: Die Mädels bekommen von den Football Boys das Spiel beigebracht. Bei dem Spiel selbst wird nicht wie im Original getacklet. Die Mädels haben um ihre Hüfte ein Band wo links und rechts je ein Band befestigt ist, das sich leicht abziehen lässt. Das Spiel wird theoretisch normal gespielt bis auf, dass statt der Tackle ein Band abgezogen wird und das als Tackle zählt. Das Spiel war ganz witzig, mit anzusehen, jedoch etwas langweilig. Da hatten wir nebenher ein bisschen Zeit, ein paar von den Amerikanern deutsche Wörter beizubringen. (dhi/ttr)

5. Oktober: Barfußtanz zum Homecoming-Ball

So schick sahen unsere Schüler (und ihre Austauschpartner) zum Homecoming-Ball aus.

Ein ziemlich cooles Detail beim Ball war die Fotokabine, in der man Bilder machen und direkt ausdrucken konnte.

Da am Abend der Homecoming-Ball war, haben wir den Nachmittag mit Hübschmachen verbracht. Vor dem Tanz sind wir zu Michael, der Host von Eric, gefahren. Dort haben wir mit ein paar anderen Bilder gemacht und gegessen. Zur Schule, wo der Tanz stattfand, sind wir alle jeweils gefahren. Dort angekommen, musste man die Schuhe ausziehen, um die in den Tanzsaal, die Sporthalle zu dürfen.

Der Tanz ging von 20 bis 23 Uhr. Um Punkt Elf gingen die Lichter wieder an. Manche blieben noch etwas da, um beim Aufräumen zu helfen. Danach sind alle nach Hause gefahren, um entweder zu schlafen oder sich umzuziehen, um zu den „Afterpartys“ zu fahren. Bei einem Schüler zu Hause war ein Lagerfeuer, an dem die Leute etwas abgehangen haben. Auch wir waren noch mit und sind irgendwann in der Nacht todmüde ins Bett gefallen. (dhi)

4. Oktober: Ein durch und durch frostiger Tag – mit Ahornsirup

Heute sind alle ohne Frühstück zur Schule gekommen, denn dort es gab ein herrliches Frühstück mit Frühstückswürstchen, Pancakes (zweierlei: Blaubeeren und normal) mit Ahornsirup und etwas Obst. Die Pancakes waren fantastisch. Anschließend sind wir zu einer Eishalle gefahren. Dort hatten wir eine Stunde Zeit, um das Eis zu erobern.

Eine tolle Abwechslung war der Ausflug in die Eishalle zum Schlittschuhlaufen.

Gut eingepackt fieberten die Dömitzer beim Football mit. Die Bluejays gewannen am Ende deutlich.

Die nächste Besonderheit folgte gleich danach: Wir sind mit dem Bus zu einer kleinen Ahornsirup-Fabrik gefahren. Dort wurde der Ahornsirup hergestellt, den wir auch zu unserem Pancakesfrühstück hatten. Nach einer Tour gab es eine „Verkostung“ von Ahornsirup in verschiedensten Formen. Unsere Austauschschüler hatten dann noch eine Stunde Unterricht und wir konnten uns aussuchen, ob wir mitgehen.

In der letzten Stunde war ein Event in der Sporthalle: Assemble for Homecoming. Da waren wieder Spiele, das Football Team wurde vorgestellt und die Cheerleader haben eine wirklich beeindruckende Performance hingelegt.

Für den Abend waren zwei große Sachen geplant: eine Parade und das große Homecoming Football Game. Die „Student section“ war gut gefüllt und gut gelaunt. Selbst unsere Jungs durften auch einmal kurz Cheerleader sein und haben bei deren Performance kurz mitgewirkt. Das Spiel war echt gut, aber für uns Zuschauer auch ganz schön kalt. Die Bluejays, das Team der Shepherd High, haben mit großem Abstand gewonnen. (dhi)

3. Oktober: Unechte Zwillinge und geschmückte Flure

Der 3. Oktober wurde innerhalb der Homecoming Week zum „Twin Day“ erklärt und natürlich ließen es sich auch die deutschen Gäste nicht nehmen, ihren Beitrag zu leisten.

Mr Willett und Herr Schütt im Twin-Outfit.

Ansonsten stand der Tag im Zeichen der „Hallway Decorating“. So ist das Motto des diesjährigen Homecoming Videogames. Die Juniors (da sind die meisten von unseren Austauschpartnern) haben Donkey Kong. Und heute Nachmittag hat jede Stufe ihren Flur (da sind auch jeweils deren Spinde) dekoriert, natürlich halfen unsere Elftklässler fleißig mit. Auch die Dekoration des Flurs ist übrigens etwas wofür sie Punkte bekommen.

Nach dem Dekorieren sind wir zu dem Fußballspiel auf dem Feld der Shepherd High gegangen und haben uns die letzten Minuten angeschaut. Bei jedem Spiel, bei dem es Ränge gibt, gibt es einen Bereich, der „student section“ genannt wird. Da sind halt, wie der Name sagt, nur Schüler. Ich denke, weil die Schüler um einiges lauter sind als alle anderen. Naja und wir standen am Zaun und hinter uns saßen ein paar Erwachsene (vom gegnerische Team). Die waren allerdings doch etwas genervt von uns. Dann sind alle Schüler auf die andere Seite gegangen und wir haben super laut angefeuert. (dhi)

Ein Bild vom Fußballplatz. Der Junge im blauen Pulli und weißen Stirnband ist einer der Seniors, super cool drauf und feuerte immer wieder die Fangesänge an.

2. Oktober: Eine Insel ohne Autos

Unterwegs mit der Fähre.

Wir sind um bereits um 7 Uhr zur Mackinac Island losgefahren. Danach sind wir mit der Fähre vom Festland rüber zur Insel geshippert und hatten Freizeit, um Essen zu gehen oder einzukaufen. Dann sind wir mit einer Pferdekutsche anderthalb Stunden bei frischen Temperaturen auf der Insel umhergefahren und der Guide hat uns einen Einblick in die Geschichte und das Leben auf der Insel gegeben. Auf der Insel sind bis auf wenige Ausnahmen nur Pferde und Räder erlaubt, keine Autos.

Abends war dann eine kleine große Veranstaltung. Das ganze war eine Art Motivationsversammlung für die Sportler für das geplante große Homecoming Football Game am Freitag Abend. Die Football Spieler haben einen Spielzug vorgestellt, der Football Coach hat eine kleine Rede gehalten. Die Cheerleader sind richtig abgegangen und haben dem „Publikum“ (alle auf den Rängen) eine Art Choreographie zum Anfeuern begebracht. (mih/dhi)

Videoimpression aus der Sporthalle

1. Oktober: „Mock Olympics“ – Chaostag auf amerikanisch

Nach den aufregenden Tagen in Chicago stand heute nur ein Schultag auf dem Programm unserer Amerika-Fahrer, der allerdings gleich mit einer besonderen Führung begann.

In der ersten Stunde hatten wir einer Art kleinen Vortrag von einem Police Officer gelauscht. Ich glaube, wir alle fanden das ziemlich interessant. Officer Sawyer hat das sehr locker gestaltet, uns seine „Waffen“ gezeigt und zum Schluss entspannt auf unsere Fragen geantwortet.

Da diese Woche die Homecoming Woche ist, wird diese auch anderes als eine normale Schulwoche gestaltet.

In der dritten Unterrichtsstunde waren die Mock Olympics. Zu diesem Event sind alle Schüler in die große Sporthalle gegangen und haben sich in ihren Jahrgangsstufen separiert auf die Ränge platziert. Während der Homecoming Woche gibt es einen Wettbewerb zwischen den Jahrgangsstufen Freshman (vgl. 9. Klasse), Sophomore (vgl. 10. Klasse), Juniors (vgl. 11. Klasse) und Seniors (vgl. 12. Klasse). Bei verschiedenen Sachen kann man sich Punkte einholen, wie zum Beispiel bei Spielen oder dadurch, dass möglichst viele sich dem Motto für den Tag entsprechend kleiden. Bei den Mock Olympics werden kleine Spiele veranstaltet, an denen einzelne Schüler aus den jeweiligen Stufen teilnehmen. Durch die Spiele selbst können Punkte gewonnen werden.

Bei den „Mock Olympics“ in der Sporthalle.

Bei Mitchell’s gab es lecker Pizza.

 

Wir Austauschschüler wurden immer mal wieder auch nach vorne gerufen. Beim Dodgeball hat sich Frau Schütt mit Abstand am besten aus unserem Team geschlagen; wir haben trotzdem verloren. Nach den Mock Olympics ging der Unterricht wieder normal weiter. Uns ist es immer freigestellt, ob wir mit in den Unterricht gehen oder in einem Raum, der extra für uns ist. Der Großteil von uns war in unserem Raum, später sind wir dann auch noch zu Mitchell’s gegangen. Sooo gutes Essen!

Nach der letzten Unterrichtsstunde hat jeder etwas anderes gemacht, zum Beispiel Volleyball. (dhi)

29./30. September: Chicago

Die Skyline von Chicago.

Im Hard Rock Café gab es leckeres Essen für die deutsche Gruppe. Stil und Atmosphäre des Kult-Cafés kam wirklich gut an.

Zwei Tage verbrachten die deutschen Schüler in Chicago, der größten Stadt des Nachbarbundesstaates Illinois. Schon beim Durchfahren gab es eine Menge zu bestaunen, ehe die Jugendlichen am Navy Pier am Lake Michigan zum ersten Mal die Luft der Großstadt schnuppern durften.

Anschließend ist bei uns ein Guide zugestiegen. Die Dame hat ihren Vortrag mit Begeisterung gehalten, ihr Kunststudium war durchaus erkennbar. Wir sind mit dem Bus durch die Stadt gefahren und konnten ihr währenddessen zuhören. In das Chinatown-Viertel der Stadt haben wir auch einen kurzen Abstecher gemacht. Nach dieser, ich finde, coolen Tour hatten wir zirka zwei Stunden Freizeit, um das nahegelegene Gebiet zu erkunden. Und was es dort nicht alles gab: abgefreakte Socken, eine coole Bauchtasche und Popcorn. O-Ton: „Cheesy Popcorn bei Garrett’s ist ein Versuch wert und das Karamell Popcorn einfach nur göttlich.“ Nach dem leckeren Abendessen im Hard Rock Café (siehe links), ging es ins Hotel: einschecken und dann schlafen.

Morgendlicher Ausblick aus dem Hotelzimmer.

Am nächsten Morgen sind wir mit einer fantastischen Aussicht aufgewacht. Nach dem Hotelfrühstück war gegen 7.45 Uhr das Auschecken angesagt. Abermals im Bus sind wir zum Shedd Aquarium gefahren. Dort konnten wir uns etwas frei bewegen und alles ein bisschen bestaunen, anschließend war eine Show, der wir beiwohnen durften. Ich glaube aber alle von uns waren etwas bedrückt während der Show, weil die Tiere sehr sehr trainiert und auf den Trainer konditioniert waren. Den Gedanken, daran, dass die Tiere das nicht freiwillig gemacht haben, hat keinen wirklich kalt gelassen.

Nach dem Aquarium haben wir einen kurzen Abstecher in den Millennium Park zu The Bean gemacht. Dort hatten wir bei dem dezent überfüllen Schauplatz etwa 15 Minuten Zeit. Das letzte große gemeinsame Event war der Hancock Tower. Mit einem unheimlich schnellen Fahrstuhl und einer atemberaubenden Aussicht.  Nach dem Tower war noch ein klein wenig Freizeit, gegen 14 Uhr saßen wir auch schon wieder im Bus in Richtung Ithaca. Resümee: „Ich finde die Tage sehr krass, viele viele Bildaugenblicke mit Wow-Faktor, aber auch etwas anstrengend.“ (dhi/ttr)

Eine Meeresschildkröte im Shedd Aquarium.

28. September: Family Day

Der Freitag war „Family Day“ und dieser wurde von allen unterschiedlich gestaltet.

Kim, Lennart und ich waren morgens schon unterwegs, um unsere Mädels bei Lauf anzufeuern. Emily (die Austauschpartnerin von Denise – ttr) ist ihre Bestzeit gelaufen! Anschließend sind wir alle zu Applebee’s gefahren und haben sehr geil zu Mittag gegessen.

Da nächste Woche Homecoming ist, bereiten die Klassen jeweils ein Wagen für die Parade vor. Wir haben da etwas mitgeholfen und auf einmal war ich dabei, einen fetten Schriftzug zu zeichnen.

Abends waren wir alle jeweils bei unseren Gastfamilien zum Dinner, um die Gastfamilie noch etwas besser kennenzulernen. Bei meiner Gastfamilie gab es eine sehr leckere, bunte Mischung an Essen: baked beans, mac and cheese, ham und ananas.

Um abends nochmal zusammen zu sitzen, hat Trevor (Austauschpartner von Georg) einen Lagerfeuerabend veranstaltet. (dhi)

27. September: Gerichtsverhandlung und ein Football-Spiel

Die Cheerleader der Bluejays (Team aus Shepherd) waren super cool und Kim durfte einmal auch kurz ein Cheerleader sein.

Der Tag hat mit einer Stunde Unterricht begonnen. Wir durften uns aussuchen, wo wir mitgehen, wofür wir uns mehr interessieren. Ich war zum Beispiel in Chemie.

Nach der ersten Stunde sind wir mit einem amerikanischen Lehrer zu Judge Black’s Courtroom gefahren. Dort wurde uns das Gebäude gezeigt. Zum Schluss waren wir in dem Gerichtssaal von einem neuen, sehr freundlichen Richter. Dieser hat uns ein bisschen etwas über seinen Job und das amerikanische Rechtssystem erzählt. Anschließend haben wir ein paar Fragen gestellt. In dem Moment war es sehr witzig, als der Richter uns nach einem deutschen Satz gefragt hat, um seine Frau, die etwas Deutsch kann, zu überraschen. Kurz später fing ein Fall an, dem wir beiwohnen durften. Ich glaube, wir alle waren etwas geschockt, als das Opfer reden durfte. Kurz: Sie hat ihren Ex-Ehemann angeklagt, er solle sie gestalkt, bedroht und angegriffen haben. Wir sind nach etwa 45 Minuten rausgegangen.

Das zweite, das wir uns angeschaut haben, war eine Boarding School (in der Nähe von Mount Pleasant), wo Native Americans „zivilisiert“ wurden (wie man es damals euphemistisch nannte). Nach diesem kurzen Trip sind wir zurück zur Schule gefahren, um die letze Unterrichtsstunde mitzumachen. Die meisten von uns waren aber in der Media Hall, ein Raum, der extra für uns vorgesehen ist.

Abends ist der Großteil von uns zu dem Football Spiel gefahren. Das Spiel wurde vor den letzten fünf Spielminuten abgebrochen, weil es angefangen hat zu gewittern und am Folgetag wurden diese fünf Minuten nachgeholt. Die Bluejays (das Team aus Shepherd) mussten etwa eine Stunde dorthin fahren, um diese Minuten nachzuholen. Schlussendlich haben die Bluejays ihre Spielstand gehalten und gewonnen. (dhi)

In Sachen Sport sind die Amerikaner ja um einiges engagierter als wir Deutsche. Wir standen auf einer Tribüne und die Jungs vor der Shepherd High haben ihr Team ECHT angefeuert.

26. September: Im Kapitol die Luft der Politik geschnuppert

Die Eingangshalle des Kapitols von der 2. Etage aus.

Wir wurden von unseren Austauschschülern zur Schule gebracht. Von dort aus sind wir mit Michael (das ist der Host von Frau und Herrn Schütt) zu einem Treffpunkt gefahren. Beim Treffpunkt sind wir zusammen mit den Schülern aus Ludwigslust und Wittenburg in Richtung Lansing (die Hauptstadt des Bundesstaats Michigan) gefahren. Dort haben wir eine wirklich coole Tour durch das Kapitol, dem Sitz des Parlaments und des Gouverneurs, bekommen. Wir waren anscheinend zum richtigen Zeitpunkt da und durften bei einer Sitzung zugucken.

Danach sind wir durch Lansing in Richtung Michigan History Museum zu Fuß gegangen. In dem Museum konnten wir uns frei bewegen – das war an einigen Stellen echt sehr witzig. Abends sind wir alle zusammen in einem Restaurant Essen gegangen. Wir saßen meist so, dass an einem Tisch zwei deutsche Schüler und die dazugehörige Host Family war. Das war für uns sehr angenehm, weil wir dadurch etwas mehr mit unseren Austauschpartnern ins Gespräch gekommen sind. (dhi)

Im Kapitol in Lansing. | Fotos: privat

25. September: Zum ersten Mal in der Schule

Nach der ersten Nacht bei der Gastfamilie sind alle mit ihren Gastschülern zur Schule gefahren. Die Gastschüler können fast alle schon allein fahren. In der Schule wurden wir von Mike mit einem Bagelfrühstück begrüßt. Nach dem Essen wurde uns die Schule gezeigt: Vier Sporthallen, Spinde auf den jeweiligen Fluren und die Lehrer mit ihren eigenen Räumen.

Anschließend sind wir durch Shepherd in Richtung Fire Department gegangen. Dort angekommen, haben uns zwei wirklich coole Feuerwehrmänner eine kleine Tour gegeben. Meine Gastschwester Emily und ich durften auch einmal in eine Feuerwehrkluft schlüpfen. Als die Tour zu Ende war, hat es angefangen zu regnen. Dann wurden wir kurzum mit dem Feuerwehrauto zurück gebracht. Wir haben auf dem Weg einen kurzen Stop bei Mitchell’s gemacht und es gab eine Runde Cookies for free für uns.

Zurück bei der Schule war schon Zeit für Mittag. In der großen Essenshalle war es super spannend, die ganzen Schüler „versammelt“ zu sehen.

Anschließend sind wir mit unseren Gastschülern in deren jeweiligen Unterricht mitgegangen. Drei von uns saßen zum Beispiel in der anatomy class. Und der Unterricht war sehr sehr witzig. Von der technischen Seite her ist der deutsche Unterricht absolut nicht vergleichbar. Die Hausarbeit, die verschiedenen Muskelbewegungen darzustellen, wurde über selbst gemachte YouTube Videos, TikToks und Livevorstellungen präsentiert.

Den Nachmittag haben wir alle bei den unterschiedlichsten Freizeitaktivitäten verbracht.

Das Klischee aus amerikanischen High School Filmen, dass in den Pausen die Schulflure voll sind, (gefühlt) alle Schüler mit Auto zur Schule fahren und die Atmosphäre in den Unterrichten sehr dynamisch ist – es stimmt. (dhi)

Das erste Gruppenfoto zeigt die deutschen und US-amerikanischen Schüler gemeinsam an der Shepherd High School.

24./25. September: Es geht los!

Bereits Tage vorher wuselten die sieben Reuteraner, die für das diesjährige Austauschprogramm ausgewählt worden, aufgeregt durch ihre Zimmer. Hatten sie an alles gedacht, was muss unbedingt mit und hoffentlich wird der Koffer nicht zu schwer. Am Ende standen alle pünktlich am Bus und es ging los. Zunächst nach Hamburg, dann mit dem Flieger nach Paris und von dort nach Detroit. Fast zehn Stunden Flugzeit sind eine ganze Menge, doch es lief alles glatt. Wiederum per Bus ging es vom Flughafen dann nach Ithaka, wo die Elftklässler von ihren Gastfamilien in Empfang genommen wurden.

Lustiges Detail am Rande: Die begleitetenden Lehrerin Frau Schütt und ihr Mann wurden von den Schülern der anderen Schule glatt als Schüler begrüßt ;). (dhi/ttr)

Tag der Berufsfindung am 14. September


Zum Tag der Berufsfindung lädt das Schulzentrum Dömitz am Sonnabend, dem 14. September, in der Zeit von 9 bis 12 Uhr ein. Mehr als 40 Aussteller erwartet die Schule in diesem Jahr. Darunter sind erneut zahlreiche Ausbildungsbetriebe aus der Region, eine ganze Reihe von Institutionen und Bildungseinrichtungen, sowie Krankenhäuser und öffentliche Verwaltungen. „Für die zukünftigen Abiturienten konnten wir auch wieder sechs Hochschulen als Aussteller gewinnen“, freute sich Gudrun Zöhner, didaktische Leiterin am Schulzentrum.

Da die Sporthalle am Elbeweg derzeit wegen der Bauarbeiten nicht nutzbar ist, findet der mittlerweile 13. Tag der Berufsfindung diesmal auf dem Gelände der Firma SME im Grünen Weg statt. Das Anliegen bleibt jedoch dasselbe: Die Jugendlichen der Region mit potenziellen Ausbildungsbetrieben oder Studienorten in Kontakt zu bringen. Und die Erfahrung zeigt, dass dieser Austausch für beide Seiten hervorragende Möglichkeiten bietet. (ttr)

Die Fachhoschule Güstrow wird auch in diesem Jahr wieder mit dabei sein. | Fotos: T. Treue

Theater: Realistische Darstellung berührt Schüler


„Ausgrenzung macht einsam“ – diese Erkenntnis ist nicht neu und doch im schulischen Kontext immer wieder relevant. Vor allem an den Übergängen, zum Beispiel in den neu gebildeten fünften und siebenten Klassen dreht sich für die Jugendlichen alles um die Frage, wie sie ihren Platz in der neuen Klasse finden. So war es kein Zufall, dass am Gymnasialen Schulzentrum Dömitz ausgerechnet diese beiden Stufen vor kurzem das Theaterstück „Mobbing“ erlebten.

Die beiden Schauspielerinnen Sabrina Hennings und Michaela Beer vom Weimarer Kulturexpress boten einen beeindruckenden Blick in das Spiel von Macht und Ohnmacht, verkörperten gekonnt zwei typische Charaktere in neuer Situation und die daraus folgende Entstehung von Ausgrenzung und Schikanierung. Neid und Eifersucht, aber auch das Verhältnis zu den Eltern gaben den Ausschlag für eine Spirale, die sich immer schneller zu drehen begann.

Nach der Vorstellung standen die beiden Schauspielerinnen für Fragen der Reuteraner zur Verfügung, informierten über Möglichkeiten, sich gegen Ausgrenzung zu wehren und das korrekte Verhalten, wenn man von Mobbing erfährt. „Die Botschaft der Schauspielerinnen war: Redet mit jemandem, wenn solche Probleme auftreten, denn meistens bekommt man sie nicht allein geklärt“, fasste Jens Fähnrich, Schulsozialarbeiter, nach der Aufführung zusammen. Er war als Gast dabei und zeigte sich beeindruckt, dass sich sogar Schüler gemeldet hätten, die eine ähnliche Situation schon selbst erlebten. Eine Siebtklässlerin resümierte: „Ich fand es erschreckend, wie viele Schüler mitgemacht haben, als sich Franziska über Laura lustig gemacht hat – selbst noch, als sie weinte.“ „Traurig, aber realistisch“, ergänzte eine andere.

Möglich wurde die gelungene Aufführung erneut durch das Engagement von Karin Koch, Jugendclub Neu Kaliß. Gemeinsam mit dem NKCC und dem Schulzentrum, unterstützt durch Mittel aus dem Bundesprogramm „Demokratie Leben“ holte sie das wichtige Thema auf die Bühne. Der Zeitpunkt am Beginn des Schuljahres erwies sich dabei als goldrichtig. (ttr)

Foto: Jens Fähnrich

57 Fünftklässler in Dömitz begrüßt


57 Fünftklässler begrüßte das Gymnasiale Schulzentrum Dömitz am Beginn des neuen Schuljahres. Sie kommen aus der gesamten Region und nutzten die erste Schulwoche, um die Schule, ihre neuen Klassenkameraden und ihre Klassenlehrerinnen besser kennenzulernen. „Das gute Miteinander stand im Vordergrund“, betonte Klassenlehrerin Silvia Ranft. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen Ute Danschewitz und Silvia Wilkens hatte sie eine bunte Einführungswoche geplant, zu der auch eine Wanderung über den Elbdeich und eine Führung auf der Festung mit Rangern des Biosphärenreservats gehörten.

Fotos von der Wanderung zur Festung: S. Wilkens

 

Für die Schüler besonders aufregend war der erste Schultag. Gemeinsam ging es von der Bushaltestelle in die Nebengebäude, in denen die Fünftklässler ihr eigenes Reich haben. Der stellvertretende Schulleiter Holger Rühle gab die Klasseneinteilung bekannt, ehe die drei Gruppen das Schulzentrum besichtigten. Als weiteren Höhepunkt erlebten die neuen Reuteraner noch in der Einführungswoche ein eindrückliches Theaterstück, das sich mit dem Thema Mobbing beschäftigte. (ttr)

Alle auf einem Bild: Das sind die neuen Fünftklässler unseres Schulzentrums. | Fotos: Tilman Treue