Klassensprecher bilden sich fort


Mitbestimmung gehört zum Schulalltag dazu. Wie die konkret aussehen kann und welche Einflussmöglichkeiten die Jugendlichen auf den Alltag in ihrer Schule haben, erarbeiteten sich 17 Klassensprecher des Schulzentrums unter Leitung von Sozialkundelehrer Marcel Warmt und Schulsozialarbeiter Jens Fähnrich während einer viertägigen Fahrt nach Binz. Die beiden Schülerinnen Mena Witt (GY 8a) und Carla Lochow (RS 8a) berichten über dieses besondere Erlebnis:

Gemeinsam mit 15 weiteren Klassensprechern und Stellvertretern der fünften bis achten Klassen haben wir vier Tage in Binz auf Rügen verbracht. Die Fahrt diente zur Weiterbildung im Bereich der Aufgaben, Rechte und Pflichten der Klassensprecher. Aber natürlich haben wir uns auch einige Sehenswürdigkeiten angeschaut.

Vormittags wurden verschiedenste Themen in den Workshops diskutiert. | Fotos: Jens Fähnrich

Den Vormittag haben wir weitestgehend damit verbracht, über Probleme in unseren Klassen und in der Schule zu diskutieren. Diesbezüglich werden wir mit ausgewählten Klassensprechern die gesammelten Schwierigkeiten, Probleme und Veränderungswünsche mit der Schulleitung und dem Schülerrat besprechen.

Nachmittags waren wir auf der Seebrücke in Binz, haben eine Schiffstour gemacht und sind mit dem Rasenden Roland zum Jagdschloss Garnitz gefahren. Dort haben wir eine Ausstellung besucht und die Aussicht auf dem Turm genossen, dessen Besonderheit der Weg über die freischwebende, gusseiserne Wendeltreppe war. Auch den berühmten Königsstuhl haben wir besucht, sowie das Naturkundemuseum auf dem Kreidefelsen.

Uns haben die Workshops sehr gut gefallen und wir würden nächstes Jahr gerne wieder an so einem Projekt teilnehmen.

Ergebnis aus der Kunst-AG begeistert Dömitz-Besucher


Viele Details, lustige Motive, lachende Häuser und leuchtende, bunte Farben – all dies kennzeichnet die Werke des amerikanischen Künstlers James Rizzi, in denen er meist seine Heimatstadt New York künstlerisch darstellt und seine Sicht auf die Stadt und ihren Alltag zeigt. 

Diese Werke Rizzis wurden im Auftrag der Touristinfo Dömitz als Ausgangspunkt für die gemeinsame Erarbeitung und Gestaltung einer Darstellung von Dömitz und Umgebung gewählt, an deren Ende ein Abbild der Stadt und des Umlandes steht, das Sehenswürdigkeiten und markante Orte auf farbenfrohe und fröhliche Weise wiedergibt.

Zu sehen ist das drei mal ein Meter große Ergebnis in der Touristinfo im Dömitzer Rathaus, wo es einen dauerhaften Platz an der Wand fand und laut Aussage der dortigen Mitarbeiter schon zahlreiche Touristen begeisterte und dazu motivierte, sich die dargestellten Orte und Sehenswürdigkeiten einmal genauer anschauen zu wollen. (avo)

Seit wenigen Wochen hängt ihr besonderes Bild in der Touristinfo in Dömitz. Die Schüler der Kunst-AG überzeugten sich vor den Ferien vor Ort davon. | Foto: Anne Volkmer

Bildungsministerin zu Besuch in Dömitz


Im Rahmen eines Projektes für mehr Bürgernähe der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern besuchte unsere Bildungsministerin, Birgit Hesse, am 28. März unser Schulzentrum und mit ihr viele hochrangige Vertreter des Ministeriums und des Instituts für Qualitätsentwicklung Mecklenburg-Vorpommern.

Bildungsministerin Birgit Hesse (Mitte) im Gespräch mit interessierten Bürgern. | Fotos: Schulzentrum

Nach einer kurzen Vorstellungsphase, in der der stellvertretende Landrat, die Schulleiterin und abschließend die Ministerin die Begrüßung der rund 70 anwesenden Gäste vornahmen, den Rahmen und den Ablauf der Veranstaltung absteckten, ging es umgehend in die Diskussionsrunden.

In den jeweiligen Tischrunden standen kompetente Gesprächspartner zur Verfügung.

An jedem Tisch waren kompetente Ministeriumsmitarbeiter zugegen, die als Diskussionsleiter den Anmerkungen, den Fragen und den Kritiken offen gegenüberstanden und diese versuchten möglichst zufriedenstellend zu beantworten. Viertelstündig wechselte die Ministerin die Diskussionsrunde, um allen interessierten und engagierten Teilnehmern des Abends ein offenes Ohr zu schenken. 

In den veranschlagten zwei Stunden, die das Bürgerforum gehen sollte, wurden Themen in einer offenen und freundlichen Atmosphäre zur Lehrerbildung, zum Thema der Inklusion, zur Schulentwicklung und Digitalisierung problematisierend aufgenommen, thematisiert und anschließend diskutiert. In vielerlei Hinsicht konnte man als Teilnehmer Einblicke in Felder gewinnen, die einem zumeist verschlossen bleiben oder verschlossen erscheinen.

So bleibt abschließend festzuhalten, dass dies eine gute Möglichkeit darstellte, sich zu informieren und seine Bedenken und Fragen zu äußern. Ob Anregungen des Abends umgesetzt werden, bleibt abzuwarten. Alles in Allem war es ein gelungener Abend und nicht zuletzt durch die gute Vorbereitung und Herrichtung der Aula durch die Kollegen, Schülern oder durch das Team vom Klanglabor. (mgö)

Bürgerdialog vor Ort. Für das Thema „gute Schule“ wurde Dömitz ausgesucht.

Mottowoche endet in der ABIkalypse


Traditionell gehört die letzte offizielle Unterrichtswoche der zwölften Klassen zu den buntesten Tagen im Gymnasialzweig unseres Schulzentrums. Die zukünftigen Abiturienten gaben sich Tag für Tag unheimlich Mühe, mit möglichst kreativen Kostümen und passend geschminkt in der Schule zu erscheinen. Für jeden Tag gab es ein anderes Motto, so dass am Ende nicht weniger als fünf verschiedene Outfits zu organisieren waren. Für die jüngeren Mitschüler war das ein echter Hingucker und so manch einer blieb bewundernd stehen, um die Verkleidungen anzuschauen. Selbstredend, dass die Zwölftklässler an diesen Tagen gern auch eine extra Runde durch das Schulhaus liefen. Jeden Tag gab es ein Fotoshooting, um die Kunstwerke auch bildlich zu dokumentieren. (ttr)

Eine Auswahl der dort entstandenen Bilder haben wir in einer Galerie zusammengestellt. Die Fotos hat Denise Hirte gemacht.

Ärzte informieren zu Gesundheitsthemen


Gesundheitsthemen von Verhütung bis zur Vorsorge rückten kürzlich für die Achtklässler des Gymnasialen Schulzentrums Dömitz in den Fokus. Mit Dr. Kai Fiebag und Dr. Karen Reinecke, beides Ärzte aus Hamburg, hatten die Jugendlichen kompetente Ansprechpartner, die ihnen eine Stunde lang Rede und Antwort standen und so manch knifflige Frage zu lösen wussten.

Das besondere dabei: Die Ärzte engagieren sich in ihrer Freizeit für die Jugendlichen. „Man kann heutzutage vieles heilen, aber das allerwichtigste ist in meinen Augen die Prävention“, begründete Reinecke ihre Motivation, morgens aufzustehen, um von Hamburg nach Dömitz zu kommen und mit den Schülern über Gesundheitsthemen zu sprechen.

Bei den Jugendlichen kam diese besondere Unterrichtsstunde gut an. „Ich konnte ganz viele Fragen stellen“, freute sich eine Achtklässlerin über die sympathische Ansprechpartnerin. „Manche Klasse wollte gar nicht wieder weg, so interessant fanden sie es“, beobachtete auch die Ärztin, die den Wissensstand der Schüler in Dömitz ausdrücklich lobte. In den insgesamt vier Durchgängen betreute sie jeweils die Mädchen der Klasse, während ihr Kollege, der als Urologe ebenfalls sehr viel Fachwissen mitbrachte, mit den Jungen sprach und auch manch heikles Thema nicht ausließ. „Die Jugendlichen müssen ihren Körper kennen“, betonte Reinecke, denn nur so könnten sie auch die nötige Verantwortung für sich übernehmen.

Die Ärztliche Informationsstunde war ein gelungener Beitrag zu diesem wichtigen Thema, das ohnehin im Unterricht verankert ist, mit Hilfe der Mediziner nun aber vertieft wurde. Die beiden Besucher haben mit ihrer lockeren Art einen schönen Beitrag dazu geleistet und spürbar Spaß dabei gehabt. Und auch die Schüler hat das Projekt nachhaltig beeindruckt. Angeboten wird es übrigens von der Ärztlichen Gesellschaft zur Gesundheitsförderung und durch verschiedene Partner unterstützt. Im konkreten Fall durch die Knappschaft und ihr Projekt „Ich bin mir wichtig“. (ttr)

Tischtennis-Mädchen auf Platz 2 im Land


Große Ziele hatten sie sich gesetzt: Paula, Carla, Leni, Luisa, Charleen, Lilian und Steffi vom Gymnasialen Schulzentrum Dömitz wollten Sieger beim Landesfinale der Schulen in der Sportart Tischtennis werden. Vorbereitet waren die sieben. Ein Jahr hatten sie fleißig, fast dreimal die Woche trainiert, alle sind Nachwuchsspielerinnen im Dömitzer Sportverein. Am 6. März machten sich die Mädchen und ihre Trainer auf den Weg nach Rostock. Die Nervosität war allen anzumerken.

Gegner Nummer eins, die Spielerinnen aus Wismar. Einige kannten sie schon aus Wettkämpfen auf Bezirksebene. Alle gaben gleich Vollgas und so stand es schnell fest, wir werden dieses Match gewinnen. Mit sechs Punkten machten wir den Sieg perfekt. Nun hatten wir eine Runde Pause und konnten unseren stärksten Konkurrenten Anklam beobachten. Das würde sehr schwer werden, erkannten alle sofort.

Dann kam der Moment, Anklam gegen Dömitz. Schon sehr schnell zeichnete sich ab, dass uns Erfahrungen im Wettkampf fehlte. Trotz gewonnener Sätze konnten wir die Spiele nicht für uns entscheiden. 1:6 wurde dieses Spiel eindeutig zugunsten von Anklam abgegeben. Ein wenig geknickt nahmen unsere Spielerinnen die Silbermedaille entgegen. 

Für alle stand fest: Nächstes Jahr sind wir wieder dabei und dann wollen wir siegen! (swi)

Schüler tun etwas für das Umfeld


Mit reichlich Müllsäcken zogen knapp 30 Schüler der gymnasialen Oberstufe und der Abschlussklasse der Regionalschule kürzlich vom Schulzentrum in Richtung der Kaufhalle am alten Bahnhof. Ihr Ziel: Für mehr Sauberkeit auf dem vor allem von Schülern viel genutzten Weg zu sorgen und einen Beitrag für die Umwelt vor Ort zu leisten. „Die Idee kam von der Schülervertretung“, betonte Schulsozialarbeiter Jens Fähnrich das Eigenengagement der Jugendlichen, die sich auch selbst um die Organisation kümmern. So soll wöchentlich eine andere Klasse die Reinigung übernehmen und damit eine gewisse erzieherische Wirkung der Schüler untereinander erreicht werden.

Die Schülervertreter suchten im Vorfeld zudem das Gespräch mit dem Ortsbürgermeister, der die Aktion begrüßte, den Wunsch nach zusätzlichen Müllbehältern aber aus finanziellen Gründen eine Absage erteilen musste. Hierbei sprang der Schulverein ein, der zwei Behälter anschafft, die durch den Bauhof in der Roggenfelder Straße und auf dem Friedhofsweg montiert werden sollen.

Der erste Sammeltag war trotz Regenwetters ein voller Erfolg. Grund ist also drin und die Schülervetretung hofft, dass die wöchentlichen Aktionen ebenso gut laufen. (ttr)

Säckeweise Müll sammelten die Jugendlichen am ersten Tag der Aktion. | Fotos: Jens Fähnrich