Offene Türen am 26. Januar


Zum Tag der offenen Tür lädt das Gymnasiale Schulzentrum alle Interessierten am Sonnabend, den 26. Januar, in der Zeit von 9 bis 12 Uhr ein. „Vor allem für die Eltern der zukünftigen fünften und siebenten Klassen ist das eine gute Gelegenheit, unser Schulzentrum kennenzulernen“, erklärte Schulleiterin Evelyn Timmermann und machte schon im Vorfeld Geschmack auf diesen besonderen Tag. So haben sich Schüler und Lehrer wieder einiges einfallen lassen, um den Besuchern das Schulleben nahezubringen. „Die Fachräume werden geöffnet sein, um einen Einblick in die Unterrichtsarbeit zu geben“, versprach die didaktische Leiterin Gudrun Zöhner, „außerdem werden sich unsere Schülerfirmen vorstellen und einen Überblick über unser umfangreiches Ganztagsangebot geben.“

Wenn gewünscht, können sich die Eltern und Schüler übrigens auch von Elftklässlern durch die Gebäude führen lassen, die Räumlichkeiten aber natürlich auch auf eigene Faust erkunden. Für Essen und Trinken ist ebenfalls gesorgt, was nicht nur mögliche neue Schüler, sondern auch ehemalige durchaus zu schätzen wissen. So kommen Jahr für Jahr mehr Absolventen an diesem einen Tag zurück an ihre Schule, um in Erinnerungen zu schwelgen und mit ihren Lehrern von damals einen kleinen Plausch zu halten. Auch sie sind herzlich willkommen.

Auf zwei wichtige Termine weist die Schulleiterin indes besonders hin: „Um 9 Uhr laden wir alle Eltern zukünftiger Fünftklässler in die Aula ein. Eine weitere Versammlung findet um 10.30 Uhr für Eltern statt, deren Kinder im kommenden Schuljahr die siebente Klasse besuchen werden.“ Die Bildungsgangleiter Regionale Schule und Gymnasium informieren in diesem Rahmen über Abläufe und die jeweiligen Möglichkeiten für einen Schulabschluss. Desweiteren werden sich die Fremdsprachen (Englisch ab Klasse 5, Russisch oder Französisch ab Klasse 7), das Wahlfach Niederdeutsch und die Fächergruppe Religion/Philosophie vorstellen.

Traditionell findet am Tag der offenen Tür auch die Jahreshauptversammlung des Schulvereins statt. Beginn ist um 12.30 Uhr. (te)

Schnuppertage für künftige Fünftklässler


Zu einem Schnuppertag lädt das Gymnasiale Schulzentrum „Fritz Reuter“ in Dömitz zukünftige Fünftklässler ein. Begleitet von Lehrern der Schule lernen sie dabei nicht nur die Räumlichkeiten kennen, sondern erleben auch drei Unterrichtsstunden in Fächern, die sie ab dem kommenden Schuljahr erwarten werden. Gerahmt wird der Vormittag durch ein gemeinsames Frühstück und ein abschließendes Mittagessen in der Mensa.

Am Freitag, 18. Januar, erwartet das Organisationsteam die Grundschüler aus Dömitz, Neu Kaliß, Malliß und Eldena, um ihnen die weiterführenden Schulen zu zeigen. Die entsprechenden Einladungen sind vor einigen Wochen über die Schulen an die Eltern verteilt worden.

Die Schule hofft, dass auch diesjahr wieder viele Kinder das Angebot der Schnuppertage wahrnehmen und sich an ihrer vielleicht zukünftigen Schule ganz genau umsehen. Ihre Eltern sind dann übrigens eine Woche später herzlich eingeladen, am 26. Januar, dem Tag der offenen Tür. (te)

Was soll ich mal werden? – Projekt zur Studienorientierung


Was soll mal aus mir werden? Was kommt nach der Schule auf mich zu? Was möchte ich machen? All diese Frage schwirren so manchem Schüler im Kopf herum. Selbst in der Oberstufe sind noch einige ratlos. Deswegen fand im Herbst ein Projekt für die Klassen 10, 11 und 12 des Gymnasiums statt.

Die Universität Greifswald, die Hochschule Wismar, die Universität in Rostock und auch die Hochschule in Neubrandenburg stellten sich innerhalb von je 90 Minuten bei den Klassen vor. Laut eigener Aussage meinten sie, ihr Ziel wäre es, die Schüler für die Zukunft zu begeistern und ihnen die Angst vor dem Studium zu nehmen. Der Erfahrungswert war zwar bei jedem von ihnen unterschiedlich, aber am Ende des Projekts hatte dann doch jeder einen Überblick über die bildenden Einrichtungen.

Aus Wismar kam eine Studentin, die besonders die Fakultät Kunst thematisierte und den Campus und die nähere Umgebung vorstellte. Locker, aber sachlich führte sie die Gruppen durch die Stunden und ging dabei auf einzelne Fragen ein.

Der Auszubildende aus Greifswald war nicht nur Student sondern gleichzeitig auch Campusspezialist und konnte die Universität Greifswald ausführlich vorstellen. Auch auf die Einstellung der Studenten ging er ein und schaffte damit ein angenehmes Bild der Universität Greifswald.

Vanessa Stöter interviewte die Gäste der vier Hochschulen, hier der Vertreter aus Rostock.

Die Universität aus Rostock hingegen war durch jemanden vertreten, der oft von Schule zu Schule ging, um Projekte dieser Art überall durchzuführen. Dadurch war eine gewisse Sicherheit und Routine während seines Vortrags zu bemerken. Die Schüler bekamen viel Wissen über das Studieren selbst und eben über Rostock im speziellen.

Die Vertreterin aus Neubrandenburg baute ihren Vortrag auf die Fragen und Anmerkungen der Schüler auf und ging somit auf einzelne, angefragte Gebiete noch einmal extra ein. Sie selber ist nämlich der Meinung, dass man Schülern und Kindern nicht nur Wissen vermitteln sollte. Man solle ihnen auch das Wort übergeben, um etwas von ihnen lernen zu können.

Am Ende dieses Projekttages lautete das Fazit aller Schüler verschieden. Einige sind der Meinung, dieses Projekt sei sehr hilfreich, eben genau dann wenn man noch nicht wisse, was aus einem werden soll. Andere hingegen, die sich schon eine eigene Meinung über die Einrichtungen gebildet haben oder diejenigen, die bisher noch gar nicht in die Richtung Studium gedacht haben, fanden den Tag zwar informativ und hilfreich, allerdings auch teilweise zu umfangreich. So sah es hauptsächlich die Klassenstufe 10, da sich in den Jahren eben doch noch viel verändern kann und wird.

Aber letztendlich brachte das Projekt für jeden etwas. Manche sind sich nun sicher, was sie auf jeden Fall oder was sie eben nicht machen möchten. Andere haben jetzt ein besseres Bild von den Universitäten und Hochschulen in näherer Umgebung. Und wieder andere haben sich einfach eine Meinung über das Studium bilden können. Jeder hat also etwas für sich selbst mitnehmen können, wodurch doch jeder einen weiteren Schritt in Richtung Zukunft gegangen ist. Auch an dieser Stelle nochmal ein ganz herzliches Dankeschön an die Leute, die das Projekt an unserer Schule, durchgeführt haben.

Text: Vanessa Stöter (GY 10b)
Fotos: Helene Riemann (GY 10b)

Drogen? Nein danke!


Einen anderen, künstlerische Weg dieses tabuisierte Thema jungen Menschen näher zu bringen, ging das Improvisationstheater RequisSit.

Am 27. November wurde in der Aula für alle 9. Klassen des Schulzentrums eine Theatervorstellung der anderen Art, die von ehemaligen Drogenabhängigen inszeniert wurde, gegeben. Der Anfang gestaltete sich musikalisch. Die Schüler wurden durch Saxophon- und Keyboardklänge willkommen geheißen. Anfangs erklärten die Darsteller allen Teilnehmern das Vorgehen und den Rahmen des Theaters. Durch eine sehr aktive Einbindung des Publikums in das Theater wurde die Distanz zwischen den jungen Lernern und den Schauspielern überwunden und eine interessierte Atmosphäre geschaffen.

Im Anschluss hatten die Schüler die Möglichkeit in kleinen Gruppen mit den Amateurschauspielern zu reden und deren Werdegang kennenzulernen. Das Interessante dabei war, dass die Darsteller eine Suchtvergangenheit hatten und den jungen Menschen offen Rede und Antwort standen. Dabei gaben sie viel Persönliches preis, was die Lerner sehr beeindruckte.

Unser Fazit: Bitte wiederholen!

Es war sehr interessant, einen Einblick zu bekommen, wie sich diese Menschen damals fühlten, welche Folgen es hatte und wie sie aus diesem Teufelskreis entkommen konnten.

Text: Ann-Christin Borowsky. Luisa Riemer, Sofia Alkuzay (GY 9b)