Grundschul4kampf in Dömitz


„Sport frei!“ hieß es am 13. November 2017  beim Grundschulvierkampf in der Dömitzer Sporthalle. Zu Gast waren auch die kleinen Sportlerinnen und Sportler aus dem Kindergarten „Regenbogenland“. Gemeinsam mit den Schülern der Grundschule zeigten sie beim Sprung, Balldribbeln mit Zielwurf, Medizinballstoß und Knieheben an der Sprossenwand ihr sportliches Können. Souverän und kompetent leitete Frau Paula Wagner vom Sportbund Ludwigslust in diesem Jahr diese Veranstaltung. Sie ehrte die besten Sportlerinnen und Sportler mit Urkunden und Medaillen. Stolz und mit einem lauten „Sport frei!“ liefen diese dann vom Fototermin zum Umziehen. Ein besonderes Dankeschön geht an die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9b der Regionalen Schule in Dömitz. Sie zeigten sich engagiert als Wettkampfleiter an den Stationen und bei der Betreuung der Grundschüler während des Wettkampfes. Allen Beteiligten danken wir für diesen tollen sportlichen Vormittag. (sza)

„Klanglabor“ bezieht eigenen Raum


Als richtiges Aushängeschild gilt die Schülerfirma „Klanglabor“ am Gymnasialen Schulzentrum und hat sich auch in der Region längst einen Namen gemacht. Vor kurzem bezog sie nun ihre neuen Räumlichkeiten im Erdgeschoss des Gymnasialgebäudes und die 15 Mitarbeiter, allesamt Schüler der verschiedenen Bildungsgänge, sind mächtig stolz darauf.

Gute Stimmung trotz trübem Wetter. Die Schülerfirma „Klanglabor“ bedankte sich mit einem Empfang bei denen, die sie auf dem Weg zum eigenen Raum unterstützt haben. | Fotos: Tilman Treue

„Ihr seid unverzichtbar für unsere Schule“, zollte Schulleiterin Evelyn Timmermann den Jugendlichen bei der offiziellen Übergabe Respekt und ergänzte, „was würden wir manchmal ohne euch machen.“ Tatsächlich sind die Jungunternehmer unermüdlich im Einsatz, wenn technische Unterstützung gebraucht wird. Stehen bei Festen in der Grundschule ebenso am Regler wie bei Sportveranstaltungen oder Schulentlassungsfeiern. Auch die Organisation von Musical-Fahrten ist ein wichtiges Standbein der Schülerfirma.

Schulleiterin Evelyn Timmermann übergibt den neuen Raum per Banddurchschnitt offiziell an die Schülerfirma.

Bisher stand der Truppe um Geschäftsführer Kai Behrendt für alle Angelegenheiten von der Technik bis zu den Finanzen lediglich ein kleiner Raum neben der Aula zur Verfügung, der zwar als Lager taugt, für wirkliche Arbeit aber längst zu klein geworden ist. Dass es mit dem Firmensitz nun endlich geklappt hat, war ein Weg von mehr als drei Jahren und die Schulleiterin betont, dass vom Schulverein über die verschiedenen Gremien innerhalb des Zentrums bis zum Schulträger alle mitgezogen hätten, damit dieser Traum verwirklicht werden konnte. Bei ihnen allen bedankten sich die Mitarbeiter der Schülerfirma im Rahmen einen kleinen Empfangs im Anschluss an den offiziellen Banddurchschnitt. (ttr)

Externe Links zum Thema:

Die Übergabe der neuen Räumlichkeiten in der SVZ.

Die Schülerfirma im Internet.

Beeindruckende Aufführung in der Aula


Auf beeindruckende Weise gelang es dem Theaterensemble Radiks aus Berlin vor kurzem, am Schulzentrum Dömitz Themen wie Freundschaft und Fremdenfeindlichkeit, Respekt und Gewalt zu thematisieren. „Sie haben das wirklich gut rübergebracht und stark gespielt“, fand beispielsweise Achtklässlerin Jette Fanslau und auch ihre Mitschüler waren von der Leistung der Schauspieler schlichtweg begeistert.

Joscha (rechts) und Melek begegnen sich voller Vorurteile und Antipathie wieder. Mit ihrem ausdrucksstarken Spiel zogen die Darsteller die Schüler schnell in ihren Bann. | Fotos: Denise Hirte

Das Stück „Wir waren mal Freunde“ erzählt die Geschichte eines Jugendlichen, der in Verdacht gerät, ein in Bau befindliches Asylbewerberheim angezündet zu haben. In der anschließenden Aufarbeitung des Themas begegnet er einer muslimischen Mitschülerin, die er seit der Grundschule aus den Augen verloren hat. Das neuerliche Aufeinandertreffen ist zunächst von den gegensätzlichen Lebensentwürfen und beiderseitiger Ablehnung geprägt. In Rückblenden wird den Fragen nachgegangen, warum die Jugendlichen so unterschiedliche Vorstellungen von Ehre, Herkunft und sozialem Status haben, welche Wertvorstellungen sich daraus ergeben und wie sie damit umgehen.

„Ich fand die Message des Stücks gut“, urteilte Schülerin Madlen Brilz und führte aus, „es sind beide Seiten erklärt worden. Man konnte im Prinzip jeden verstehen.“ Eine Ansicht, die viele Schüler teilten, denn die Macher des Stücks gingen nicht mit erhobenem Zeigefinger durch die Reihen, sondern überließen den Schülern selbst, die Antwort auf die sich aufdrängenden Fragen zu finden. Genau an dieser Stelle setzte der zweite Baustein des Projekts ein: Eine gemeinsame Diskussionsrunde mit den Schauspielern, um dort weiter zu arbeiten, wo das Stück aufhört, selbst zu denken und zu urteilen ohne zu verurteilen.

„Das Stück hat gezeigt, dass man auch zusammenhalten kann und nicht alles ablehnen muss. Und schließlich, was Freundschaft eigentlich ausmacht“, resümierte Marlow Guhlhoff. So wie der Achtklässler fanden viele der Jugendlichen die Aufführung beeindruckend und gewinnbringend. Möglich wurde das Theater in der Aula indes nur durch eine enge Zusammenarbeit mit dem Jugendklub Neu Kaliß und dessen engagierter Leiterin Karin Koch, sowie dem Landkreis Ludwigslust-Parchim. Letzterer unterstützte den besonderen Auftritt des Ensembles im Rahmen des Projekts „Demokratie leben“ finanziell. (ttr)

Zu Gast bei den Eurofightern


Den Kampfjets ganz nahe kamen die Dömitzer Schüler im Hangar.

Die Eurofighter der Bundeswehr durften 23 Jugendliche vom Schulzentrum Dömitz vor kurzem ganz aus der Nähe betrachten. Sie waren die ersten, die auf dem Stützpunkt in Laage durch ein neues multimediales Programm geführt wurden, in dessen Zentrum die Karriereberatung stand.

Richtig in die Welt der Kampfjet-Piloten konnten die Dömitzer mittels „Virtual Reality“ eintauchen. Dabei erlebten sie sehr anschaulich den Start eines Eurofighters, eine Betankung in der Luft und den Flug an sich, was für die meisten ein ganz besonderer Höhepunkt des gelungenen Tages war. Auf dem Flugplatz selbst, auf dem für Absolventen nicht nur die Laufbahn als Pilot, sondern auch die im technischen Dienst offenstehen, gab es die modernen Militärjets auch live zu sehen: Draußen bei Manöverflügen und im Hangar sogar zum Anfassen.

Zielgerichtet war der Tag für Schüler angeboten worden, die sich eine Karriere in der Bundeswehr vorstellen können. Die Luftwaffe ist dabei sicherlich nur ein Feld, aber, da waren sich die Jugendlichen einig, ein besonders spannendes. Eine Zwölftklässlerin zog daher am Ende ein positives Fazit: „Es war interessant, aber der Besuch leider zu kurz.“ (ttr)

Gruppenbild im Hangar am Ende der interessanten Führung. | Fotos: privat